Vom Pflegefall zum gepflegten Menschen

Mi., 08.11.2017
Abendveranstaltung in Zusammenarbeit mit dem SZ-Forum Gesundheit

Was ist zu tun, wenn man selbst oder ein Angehöriger betroffen ist?


Programm

Mittwoch, 8. November 2017

Gelegenheit zu einem Imbiss
(ab einer Stunde vor Beginn)

 

18.00 Uhr

Begrüßung

 

18.15 Uhr

Grundlegendes zur Pflegebedürftigkeit
Prof. Dr. Anita Hausen,
Professorin für Versorgungsforschung und Versorgungskonzepte
mit Schwerpunkt pflegerische Versorgung im Alter,
Katholische Stiftungsfachhochschule München

18.45 Uhr

Versorgungsformen und Unterstützungsangebote heute
Helma Kriegisch,
Leiterin der Unterabteilung „Strukturelle Hilfen bei Pflegebedürftigkeit“
im Sozialreferat der Stadt München

19.15 Uhr

Pause mit Gelegenheit zum Imbiss

 

19.45 Uhr

Möglichkeiten der Pflegeberatung nach dem Sozialgesetzbuch XI
Cornelia Krüger,
Leiterin Grundsatzfragen des Bereichs Pflege beim Medizinischen Dienst der Krankenversicherung

20.00 Uhr

Angehörigenpflege: Dilemma zwischen Wunsch und Wirklichkeit
Brigitte Bührlen,
Vorsitzende der Wir-Stiftung pflegender Angehöriger

20.15 Uhr

Wenn es um die Würde geht –
Herausforderungen in der seelsorglichen Begleitung
pflegebedürftiger Menschen
Dr. Marianne Habersetzer,
ehemalige Leiterin der Hauptabteilung „Generationen und Lebensalter“ im Erzbischöflichen Ordinariat München

 

20.30 Uhr

Podiumsdiskussion mit den Referenten

 

Moderation und Organisation:

Prof. Dr. Constanze Giese,
Dekanin im Fachbereich Pflege an der
Katholischen Stiftungsfachhochschule München
und Mitglied des SZ-Gesundheitsforums

Dr. Johannes Schießl,
Studienleiter an der Katholischen Akademie Bayern

Zum Thema

Die Zahlen sind gewaltig: Ende 2015 waren laut Statistischem Bundesamt knapp 2,9 Millionen Deutsche pflegebedürftig. Fast drei Viertel von ihnen wurden zu Hause versorgt, durch Angehörige und/oder durch Pflegedienste; 783.000 Bundesbürger wurden in Pflegeheimen vollstationär betreut. Und die Prognosen sagen für die nächsten Jahre einen deutlichen Anstieg voraus, während gleichzeitig die Suche nach Pflegekräften schwierig bleibt.

Nachdem sich die Katholische Akademie Bayern und das SZ-Gesundheitsforum vor zwei Jahren mit der Situation bei den Pflegeberufen beschäftigt haben, richtet sich der Blick nun auf die Pflegebedürftigen selbst und ihre Angehörigen. Dabei sollen auch neue Versorgungsformen, die Pflegeberatung und die Seelsorge zur Sprache kommen.

Insgesamt geht es einerseits um grundsätzliche Überlegungen, wie das Thema Pflege in der gesellschaftlichen Diskussion akzentuiert werden müsste. Andererseits sollen praktische Tipps nicht fehlen, was zu tun sei, wenn man selbst oder ein Angehöriger zum Pflegefall wird – oder hoffentlich zu einem „gepflegten Menschen“.


Dr. Gernot Sittner
Vorsitzender des SZ-Gesundheitsforums

Dr. Florian Schuller
Direktor der Katholischen Akademie Bayern

Sonstige Informationen

Veranstaltungsort

Katholische Akademie
Kardinal Wendel Haus
Mandlstraße 23, 80802 München

U3/U6 Münchner Freiheit

 

Anmeldung und Eintritt

Anmeldeschluss ist Montag, 6. November 2017

Die Anmeldung gilt als angenommen, wenn unsererseits
keine Absage erteilt wird.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

Die bestellten Eintrittskarten sind am Mittwoch,
8. November 2017, ab 17.00 Uhr am Tagungsbüro
erhältlich.

 

Übernachtung

Es besteht die Möglichkeit zur Übernachtung mit Frühstück
im Einzelzimmer für € 55,– (ermäßigt € 47,–) oder
im Doppelzimmer für € 43,– (ermäßigt € 37,–) pro Person.

Ermäßigung erhalten Studierende bis zum
vollendeten 30. Lebensjahr und Schüler.

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