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| Freitag, 15. Mai 2009 | |
|---|---|
| 15:00 Uhr | IM KARDINAL WENDEL HAUS: Begrüßung |
| 15:15 Uhr | Prof. Dr. Helen Schüngel-Straumann, Professorin für Bibelwissenschaften in Kassel Starke Frauen des Alten Testaments: Die Prophetinnen Debora und Hulda. Verschwiegen, vergessen und wiederentdeckt |
| 16:00 Uhr | Pause |
| 16:30 Uhr | Dr. phil. habil. Stephanie Haarländer, Hochschuldozentin für mittelalterliche Geschichte in Mainz und Bremen Jungfrauen, Ehefrauen, Witwen im Mittelalter – Weibliche Heilige als "starke Frauen"? |
| 17:15 Uhr | Diskussion |
| 17:45 Uhr | Abendessen IN DER STAATLICHEN ANTIKENSAMMLUNG: |
| 19:30 Uhr | Prof. Dr. Raimund Wünsche, Direktor der Staatlichen Antikensammlung und der Glyptothek München Starke Frauen des griechischen Mythos. Männer oder Männerphantasien im Frauengewande? Anschließend Führungen in der Staatlichen Antikensammlung München mit Brot und Wein |
| Moderation und Organisation | Michael Zachmeier |
"Starke Frauen" – so lautet eine viel beachtete Ausstellung der Staatlichen Antikensammlung München, die noch bis zum Sommer zu sehen sein wird. Diese "starken Frauen" entstammen allesamt dem Mythos, nicht der historischen Realität. In ihnen verdichten sich Bilder von Männern über Frauen und transportieren auf ganz eigene Weise Grunderfahrungen von Leben und Wirklichkeit.
Die Darstellung jener "großen Erzählungen", die zum Kernbestand europäischer Identität gehören, sind uns Anlass, zwei ganz andere Formen von Geschichten "starker Frauen" vergleichend in den Blick zu nehmen.
Zum einen sind es solche aus dem Alten Testament. Judit, Esther, Debora, Rut oder Tamar: Frauen, deren Erzählungen Geschichte und Gott miteinander verbinden.
Und schließlich (mittelalterliche) Legenden heiliger Frauen: Veronika oder Magdalena, Katharina von Alexandrien, Barbara oder Margaret mit dem Drachen – christliche, volkstümliche Urtypen starker Frauen als Gegenbilder gängiger Vorstellungen.
Dass dann im vergleichenden Eingehen auf diese drei Gruppen Fragen lebendig werden, die uns bis heute in Gesellschaft und Kirche beschäftigen, wird sich wohl von selber ergeben.
Dr. Florian Schuller,
Direktor der Katholischen Akademie in Bayern
Prof. Dr. Raimund Wünsche,
Direktor der Staatlichen Antikensammlung
AUSSTELLUNG "STARKE FRAUEN"
in der Staatlichen Antikensammlung München, Königsplatz
4. Juni 2008 bis 2. August 2009
Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr
Mittwoch 10 bis 20 Uhr
Anmeldung bitte bis spätestens Donnerstag, 14. April 2009.
Die Anmeldung mit den bestellten Leistungen ist verbindlich.
Sie gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird.
Sollten Sie kurzfristig an der Teilnahme verhindert sein,
bitten wir um entsprechende Nachricht.
Für Eltern bietet die Akademie während der Veranstaltung kostenlos eine qualifizierte Betreuung ihrer Kinder (bis 12 Jahre) an. Wenn Sie dies wahrnehmen wollen, bitte unbedingt bei der Anmeldung im Feld "Bemerkung" Namen und Alter Ihrer Kinder angeben.
TEIL I ab 15.00 Uhr:
Kardinal Wendel Haus
Mandlstraße 23, 80802 München
TEIL II ab 19.30 Uhr:
Staatliche Antikensammlung München,
Königsplatz