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| Donnerstag, 19. November 2009 | |
|---|---|
| 19:00 Uhr | Prof. Dr. Michael Sendtner, Professor für Klinische Neurobiologie an der Universität Würzburg Stammzellforschung Bestandsaufnahme und Perspektiven nach zehn Jahren Entwicklung |
| 20:00 Uhr | Pause mit Gelegenheit zum Imbiss |
| 20:30 Uhr | Diskussion |
| Moderation und Organisation | Dr. Armin Riedel |
Kaum ein biomedizinisches Thema wurde in den letzten zehn Jahren öffentlich so kontrovers diskutiert wie die Forschung mit humanen embryonalen Stammzellen. Die Befürworter sahen in ihr eine Möglichkeit zum besseren Verständnis und zu neuen Therapien schwerer Erkrankungen. Die Skeptiker warnten angesichts des Verbrauchs menschlicher Embryonen bei der Gewinnung solcher Stammzelllinien vor einem Dammbruch ethischer Werte.
In letzter Zeit hat sich die Forschung dahin weiterentwickelt, dass nun die Rückdifferenzierung von Stammzellen aus ausgereiften Körperzellen ihr zentrales Thema geworden ist. Diese sogenannten induzierten pluripotenten Stammzellen (iPS) wurden inzwischen erfolgreich generiert und für die Erforschung schwerer Krankheiten eingesetzt.
Der Vortrag will einen Überblick über die neuesten Entwicklungen der Stammzellforschung und deren medizinische Bedeutung vermitteln. Von daher ergeben sich neue Schwerpunkte und auch eine neue Basis für deren ethische Bewertung.
Michael Sendtner
Anmeldung bitte bis spätestens Mittwoch, 18. November 2009.
Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,
wenn unsererseits keine Absage erteilt wird.
Für Eltern bietet die Akademie während der Veranstaltung kostenlos eine qualifizierte Betreuung ihrer Kinder (bis 12 Jahre) an. Wenn Sie dies wahrnehmen wollen, bitte unbedingt bei der Anmeldung im Feld "Bemerkung" Namen und Alter Ihrer Kinder angeben.
Kardinal Wendel Haus
Mandlstraße 23, 80802 München