Satire und Religion

Di., 17.03.2015
Abendveranstaltung

Programm

Dienstag, 17. März 2015

Gelegenheit zu einem Imbiss
(ab einer Stunde vor Beginn)

 

19.00 Uhr

Begrüßung
Dr. Florian Schuller

 

Satire und Religion


Statement von Bruno Jonas,
Kabarettist und Autor, München


und Gespräch mit

Matthias Drobinski,
Redakteur Süddeutsche Zeitung, München

Gerhard Mester,
Karikaturist, Wiesbaden


Diskussion

Moderation:
Dr. Florian Schuller

 

21.00 Uhr Ende der Veranstaltung
Organisation: Michael Zachmeier
Zum Thema

„Was darf die Satire?“ fragte Kurt Tucholsky im Jahre 1919, und antwortete: „Alles“. Den Mut und die geistige Unabhängigkeit gegenüber den Verblendungen und Fanatismen seiner Zeit musste er allerdings wie viele andere mit dem Leben bezahlen.

Ist es wieder so weit? Mit dem blutigen Anschlag auf das Pariser Satiremagazin „Charlie Hebdo“ und den folgenden Attentaten, zuletzt in Kopenhagen während einer Debatte über Islam, Meinungsfreiheit und Gotteslästerung, haben Diskussionen zur Meinungsfreiheit und zur Freiheit von Presse und Kunst eine neue Dringlichkeit erhalten.

Kommen tatsächlich durch die Angst vor Anschlägen unsere über Jahrhunderte schwer errungenen Grundrechte in Gefahr? Oder tragen Journalisten und Künstler schon längst die Schere im Kopf und üben mehr oder weniger unbewusst Selbstzensur? Aber auch: Ist nicht zuletzt bei religiösen Themen eine besondere Sensibilität erforderlich? Doch was bedeutet das im Einzelfall?

Es bleibt die Frage nach dem, was Satire darf – nicht zuletzt in der Form der Karikatur gerade in unseren bilddominierten Zeiten. Hat Kurt Tucholsky Recht? Und wenn ja, ist es schon die endgültige Antwort?


Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor

Sonstige Informationen

Veranstaltungsort

Kardinal Wendel Haus
Mandlstraße 23, 80802 München


Anmeldung

Anmeldeschluss ist Montag, 16. Mai 2015.

Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,
wenn unsererseits keine Absage erteilt wird.

Die Eintrittskarten werden an der Abendkasse verkauft.

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