Respekt?! Was die Schule zur Gesellschaft beitragen kann

Mo., 09.10.2017
Abendveranstaltung


in Zusammenarbeit mit dem Katholischen Schulkommissariat in Bayern
und dem Fachbereich Schulpastoral der Erzdiözese München und Freising


Programm

Montag, 9. Oktober 2017

Gelegenheit zu einem Imbiss
(ab einer Stunde vor Beginn)

 

19.00 Uhr

Begrüßung

Dr. Johannes Schießl
Katholische Akademie in Bayern

Dr. Margaretha Hackermeier
Katholisches Schulkommissariat in Bayern

 

19.15 Uhr

Respekt?!
Was die Schule zur Gesellschaft beitragen kann


Prof. Dr. Heinz Bude
Professor für Makrosoziologie
an der Universität Kassel

 

20.00 Uhr

Diskussion
mit Professor Bude sowie

Stefan Ambrosi
Schulleiter der Staatlichen Realschule Ismaning
und Mitarbeiter im Krisenseelsorgeteam der
Erzdiözese München und Freising und

Martina Goldhofer-Kotter
Religionslehrerin i.K. und Mitarbeiterin der Schulpastoral
in der Grundschule an der Prinzregentenstraße in Rosenheim

Moderation:
Dr. Johannes Schießl

 

21.00 Uhr

Ausklang bei Wein und Brot

 

Kooperationspartner:

Katholisches Schulkommissariat in Bayern und
Fachbereich Schulpastoral
der Erzdiözese München und Freising

 

Organisation: Wolfgang Dinkel
Fachbereich Schulpastoral der Erzdiözese
München und Freising
Dr. Johannes Schießl
Katholische Akademie in Bayern
Zum Thema

Wenn man von Pöbeleien an U-Bahnhöfen hört oder Hasstiraden in den sozialen Netzwerken liest, kann sich schon das Gefühl einstellen, dass es um die alte Tugend des Respekts voreinander schlecht bestellt ist. Doch kann man Respekt lernen? Neben der Familie spielt sicher auch die Schule eine zentrale Rolle, darum hat die Schulpastoral des Münchner Erzbistums den Respekt heuer zu ihrem Schwerpunkt erklärt. Zu diesem spannenden Thema, das nicht nur Schüler, Lehrer und Eltern bewegt oder bewegen sollte, haben wir den Soziologen Heinz Bude aus Kassel eingeladen, bekannt für scharfsinnige Analysen und rhetorische Brillanz. Sein Vortrag soll im Gespräch mit engagierten Praktikern vertieft werden.

Professor Bude hat einmal die von Werner Heisenberg und anderen tradierte Formel aufgegriffen, dass Bildung das sei, „was übrig bleibt, wenn in Vergessenheit geraten ist, was man gelernt hat“, und fragt deshalb nach der Person, die da lernt, um am Ende Bildung zu haben. Seine These: „Bildung ist Selbstbildung, die es einem ermöglicht, sich selbst in der Welt zu verstehen und einen Punkt für die eigene Wirkmächtigkeit zu finden. Die entscheidende Frage lautet dann, was die Schule angesichts der großen Heterogenität der Herkunftsvoraussetzungen unter den Heranwachsenden dazu beitragen kann.“ Und welche Rolle, weitergefragt, dabei die Grundhaltung des Respekts spielt.


Msgr. Dr. Florian Schuller
Direktor der Katholischen Akademie in Bayern

Prälat Dr. Lorenz Wolf
Katholischer Schulkommissar in Bayern

Ordinariatsdirektor Msgr. Thomas Schlichting
Leiter des Ressorts Seelsorge und kirchliches
Leben im Erzbischöflichen Ordinariat München

Sonstige Informationen

Veranstaltungsort

Katholische Akademie
Kardinal Wendel Haus
Mandlstraße 23, 80802 München

U3/U6 Münchner Freiheit

 

Anmeldung


Anmeldeschluss ist Mittwoch, 4. Oktober 2017.

Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,
wenn unsererseits keine Absage erteilt wird.

Die Eintrittskarten zum Preis von € 10,– (Schüler und Studierende
bis zum vollendeten 30. Lebensjahr € 5,–) werden an der Abendkasse
verkauft.

Religionslehrkräfte mit Dienstausweis erhalten freien Eintritt.

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