Polen in Europa

Do., 27.10.2016
Abendveranstaltung mit RENOVABIS und der Zeitschrift "OST-WEST. Europäische Perspektiven"

Zwischen Isolation und Integration


Programm

Donnerstag, 27. Oktober 2016

Gelegenheit zu einem Imbiss
(ab einer Stunde vor Beginn)

 

19.00 Uhr Begrüßung
Dr. Florian Schuller

Einführung
Prof. Dr. Michael Albus

 

19.30 Uhr

Podiumsdiskussion mit

Prof. Dr. Irena Lipowicz,
Professorin für Verwaltungsrecht an der
Kardinal-Stefan-Wyszyński-Universität Warschau

Andrzej Osiak,
Generalkonsul der Republik Polen in München

Wiktor Skworc,
Erzbischof von Kattowitz

Thomas Urban,
Korrespondent der Süddeutschen Zeitung,
München, Madrid, Warschau

statt dessen:

Dr. Matthias Kneip,
Publizist und Polenreferent, Regensburg

Anschließend Fragen aus dem Publikum

Moderation:
Dr. Florian Schuller

21.00 Uhr Ende der Veranstaltung
Organisation:

Dr. Christof Dahm,
Renovabis

Michael Zachmeier,
Katholische Akademie in Bayern

Zum Thema

Ein gutes Verhältnis in vielen Bereichen des gesellschaftlichen und politischen Lebens hatte sich seither entwickelt: Vor 25 Jahren, am 17. Juni 1991, unterzeichneten die damaligen Regierungschefs Helmut Kohl und Jan Krzysztof Bielecki den „Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Polen über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit“. Am Anfang dieser so positiven Entwicklung stand bekanntlich der bahnbrechende Briefwechsel der polnischen und der deutschen Bischöfe vor 50 Jahren.

Allerdings sorgt die nach den Parlamentswahlen vom 25. Oktober 2015 angetretene polnische Regierung durch eine Reihe von Maßnahmen für Beunruhigung in weiten Teilen Europas. Auch in Polen selbst wächst die Kritik an Gesetzen, die demokratische Standards zu verletzen scheinen, etwa im Bereich der Medien- und Kulturpolitik, insbesondere jene im Eilverfahren beschlossenen Gesetze zur Beschneidung des Verfassungsgerichts. Nicht zuletzt die von Polen mit den anderen Staaten der Visegrád-Gruppe vertretene eher restriktive Position in der Flüchtlingsfrage verstärkt den Eindruck einer wechselseitigen Entfremdung.

Wie positioniert sich die katholische Kirche Polens in dieser angespannten Situation? Gerät die europäische Integration zwischen die Mühlen der Innenpolitik? Oder welchen Belastungen ist das deutsch-polnische Verhältnis ausgesetzt?

Viele Fragen, denen sich eine Veranstaltung stellen will, die gemeinsam von RENOVABIS, der Zeitschrift „OST-WEST. Europäische Perspektiven“ und der Katholischen Akademie Bayern auf den Weg gebracht wurde.



Dr. Gerhard Albert,
Geschäftsführer von Renovabis

Prof. Dr. Michael Albus,
Chefredakteur der Zeitschrift OST-WEST

Dr. Florian Schuller,
Direktor der Katholischen Akademie Bayern

Sonstige Informationen

Veranstaltungsort

Katholische Akademie
Kardinal Wendel Haus
Mandlstraße 23, 80802 München

U3/U6 Münchner Freiheit

 

Anmeldung

Anmeldeschluss ist Mittwoch, 26. Oktober 2016.

Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,
wenn unsererseits keine Absage erteilt wird.

Die Eintrittskarten zum Preis von € 16,–
(Schüler und Studierende bis zum vollendeten
30. Lebensjahr € 8,–) werden an der Abendkasse
verkauft.

 

Anmeldung nach Anmeldeschluss

Die Anmeldung Ihrer Teilnahme nehmen wir
auch nach Anmeldeschluss gerne entgegen.

Bitte beachten Sie:

Ihr Name kann nach Anmeldeschluss nicht mehr in unsere
Teilnehmerliste aufgenommen werden.

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