Plötzlicher Tod

Di., 08.11.2016
Abendveranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsforum der Süddeutschen Zeitung

Wenn das Sterben überraschend kommt


Programm

Dienstag, 8. November 2016

Gelegenheit zu einem Imbiss
(ab einer Stunde vor Beginn)

 

18.00 Uhr Begrüßung
18.15 Uhr

Fälle aus der Rechtsmedizin:
Eine Typologie des Plötzlichen Todes
Prof. Dr. Oliver Peschel,
Oberarzt am Institut für Rechtsmedizin der
Ludwig-Maximilians-Universität München

18.45 Uhr

Einsatz an der Grenze zwischen Leben und Tod.
Was kann die moderne Notfallmedizin tun?
Dr. Stephan Prückner,
Direktor des Instituts für Notfallmedizin
im Klinikum der LMU München

19.15 Uhr

Pause mit Gelegenheit zum Imbiss

 

19.45 Uhr

Wenn der Tod ins Leben einbricht.
Auswirkungen auf Hinterbliebene
Dr. Andreas Müller-Cyran,
Leiter der Notfallseelsorge in der
Erzdiözese München und Freising

20.15 Uhr Diskussion mit den Referenten
21.00 Uhr Ende der Veranstaltung
Moderation:

Dr. Monika Dorfmüller,
Leitende Klinische Psychologin i.R.

Dr. Gernot Sittner,
Vorsitzender des SZ-Gesundheitsforums

Organisation:

Dr. Johannes Schießl,
Katholische Akademie in Bayern

Zum Thema

„Mitten wir im Leben sind mit dem Tod umfangen.“ So heißt es in einem alten Kirchenlied aus dem Mittelalter. Damals hatten die Menschen den plötzlichen, den unvorhergesehenen Tod viel deutlicher vor Augen als wir heute; der riesengroß an die Außenwand von Kirchen gemalte Christophorus wurde angerufen, weniger um allgemein vom Tod verschont zu werden, sondern vor allem von dessen jähem Eintritt, der den Menschen unvorbereitet treffen würde.

Und heute? Wir wissen zwar von möglichen Naturkatastrophen und Terroranschlägen, gehen aber angesichts der Verdienste der Palliativmedizin und Hospizversorgung, wenn wir an unseren eigenen Tod denken, wohl meistens von einem langsamen Sterbeprozess aus.

Jedoch tritt das Sterben oft ganz überraschend ins Leben – sei es durch einen Infarkt, einen (Verkehrs-)Unfall, einen Suizid, um nur die häufigsten Ursachen zu nennen. Aber das Phänomen des „Plötzlichen Todes“ wird selten zusammenhängend betrachtet. Darum widmen sich die Katholische Akademie Bayern und das Gesundheitsforum der „Süddeutschen Zeitung“ dieser Frage.

Erfahrungen beisteuern können die Rechtsmedizin, die verschiedene Ursachen überblickt, die Notfallmedizin, die in solchen Extremsituationen zu helfen versucht, oder die Notfallseelsorge, die den Hinterbliebenen beistehen will. Ein nicht einfaches, aber existenzielles Thema im sogenannten „Totenmonat“ November!


Dr. Gernot Sittner
Vorsitzender des SZ-Gesundheitsforums

Dr. Florian Schuller
Direktor der Katholischen Akademie Bayern

Sonstige Informationen

Veranstaltungsort

Katholische Akademie
Kardinal Wendel Haus
Mandlstraße 23, 80802 München

U3/U6 Münchner Freiheit

 

Anmeldung

Anmeldeschluss ist Montag, 7. November 2016.

Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,
wenn unsererseits keine Absage erteilt wird.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

Die bestellten Eintrittskarten sind am
Dienstag, 8. November 2016, ab 17.00 Uhr
am Tagungsbüro erhältlich.

 

Anmeldung nach Anmeldeschluss

Die Anmeldung Ihrer Teilnahme nehmen wir
auch nach Anmeldeschluss gerne entgegen.

Bitte beachten Sie:

Ihr Name kann nach Anmeldeschluss nicht mehr in unsere
Teilnehmerliste aufgenommen werden.

Eventuell gewünschte  Übernachtungen können dann nur
nach telefonischer Rücksprache (089 / 38 10 20) gegebenenfalls
noch gebucht werden.


Übernachtung

Es besteht die Möglichkeit zur Übernachtung
mit Frühstück im Einzelzimmer für € 49,–
(ermäßigt € 41,–) oder im Doppelzimmer für
€ 39,50 (ermäßigt € 33,50) pro Person.
Ermäßigung erhalten Studierende bis zum
vollendeten 30. Lebensjahr und Schüler.

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