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| Mittwoch, 10. Februar 2010 | |
|---|---|
| 19:00 Uhr | Einführung Prof. Dr. Klaus Arntz, Professor für Moraltheologie an der Universität Augsburg |
| 19:10 Uhr | Dr. Johann S. Ach, Geschäftsführer des Centrums für Bioethik an der Universität Münster Cognitive Enhancement – was spricht dagegen? |
| 19:30 Uhr | Prof. Dr. med. Michael Soyka, apl. Professor für Psychiatrie an der LMU München; Ärztlicher Direktor der Privatklinik Meiningen (Schweiz) Kritisches zu Neuro-Enhancement aus psychiatrischer Sicht |
| 19:50 Uhr | Podiumsgespräch mit Dr. Johann S. Ach und Prof. Dr. med. Michael Soyka Moderation: Prof. Dr. Klaus Arntz anschließend Fragen aus dem Publikum |
| 21:00 Uhr | Ende der Veranstaltung |
| Organisation | Michael Zachmeier |
Ist es nicht der Traum der Menschen schlechthin: Pillen einzuwerfen und
dann hellwach und vollkommen konzentriert denken, mühelos alles
aufnehmen und vor allem behalten zu können? Der Traum scheint
mittlerweile verwirklicht: Es gibt sie, jene Psychopharmaka, die
unbestritten die Leistung des Gehirns zu steigern vermögen. Und sie
werden von vielen auch schon benützt. Laut einer anonymen Umfrage der
Deutschen Angestellten Krankenkasse haben hochgerechnet ca. 2 Millionen
Menschen schon mindestens einmal versucht, solche
"Gedanken-Beschleuniger" einzunehmen.
Eine Forschergruppe in Deutschland hat jüngst das mit dem Begriff
"Neuro-Enhancement" (Verbesserung des Gehirns) beschriebene Phänomen
auch bei uns auf die Tagesordnung gesetzt und die Ergebnisse ihrer
dreijährigen Studien vorgestellt: Sie verdammen diese Mittel nicht,
warnen jedoch vor einem sorglosen Umgang und geben Empfehlungen für
eine verantwortungsvolle Handhabung. Von einem Tabubruch, der gegen
jede medizinische Ethik gerichtet sei, sprechen hingegen die Gegner:
Sie beklagen, die Nebenwirkungen seien kaum hinlänglich erforscht. Und
vor allem sei der Begriff des Neuro-Enhancement irreführend; Hirndoping
wäre korrekter.
Bei diesem spannenden und hochaktuellen Forum sollen von Fachleuten die
Argumente pro und contra vorgestellt und diskutiert werden.
Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor
Wegen des begrenzten Platzangebots im Ehrensaal des Deutschen Museums bitten wir in jedem Fall um
bis spätestens Dienstag, 9. Februar 2010.
Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird.
Für Eltern bietet die Akademie während der Veranstaltung kostenlos eine qualifizierte Betreuung ihrer Kinder (bis 12 Jahre) an. Wenn Sie dies wahrnehmen wollen, bitte unbedingt bei der Anmeldung im Feld "Bemerkung" Namen und Alter Ihrer Kinder angeben.
Ehrensaal des Deutschen Museums
Museumsinsel 1, München
Telefon 089 / 21 79 - 1
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