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| FREITAG, 15. MAI 2009 | |
|---|---|
| 14.00 Uhr | Begrüßung |
| 14.15 Uhr | Was ist das eigentlich: "Kreativität"? Workshop Marco Teubner, Kulturwissenschaftler und Spieleerfinder |
| 18.30 Uhr | Abendessen |
| 20.00 Uhr | Making Music – mit dem Didgeridoo Martin Seeliger, Saxophonist und Bandleader von Many Moons |
| SAMSTAG, 16. MAI 2009 | |
| 8.30 Uhr | Morgengebet |
| 9.00 Uhr | Vom künstlerischen Handeln zum wirtschaftlichen Denken. Pädagogisch-künstlerische Kreativitätsübungen Prof. Dr. Michael Brater, Alanus Hochschule Bonn |
| 12.30 Uhr | Mittagessen |
| 14.00 Uhr | Fortsetzung der Kreativitätsübungen |
| 18.00 Uhr | Abendessen |
| 19.30 Uhr | Improvisationstheater Karin Krug, Schauspielerin und Gründerin des fastfood theaters |
| SONNTAG, 17. MAI 2009 |
|
| 9.00 Uhr | Morgengebet |
| 10.00 Uhr | Besuch im Atelier der Künstlerin Annegret Hoch |
| 13.00 Uhr | Ende der Entdeckungsreise |
Fehler machen, ineffizient sein, träumen und alle Ideen gut finden, die man hat – das klingt nicht gerade nach dem Profil, das sich ein Unternehmen von seinen Mitarbeitern, ein Professor von seinen Studierenden oder ein Lehrer von seinen Schülerinnen und Schülern wünscht. Aber genau dieses Profil braucht es, um kreativ sein zu können: sich für eine Weile befreien vom Leistungsdenken, von dem Druck, alles "perfekt" zu machen, von den Erwartungen, die permanent an uns herangetragen werden. Da macht es besonders die moderne Arbeitswelt Menschen, die kreativ sein wollen, schwer.
Denn Kreativsein geht eben nicht auf Knopfdruck: Gerade wenn wir auf neue Ideen kommen sollten, weil wir eine Klausur oder ein neues Projekt vor uns haben, will uns oft partout nichts einfallen. Manche kapitulieren gar völlig vor der Anforderung, sich etwas Kreatives "ausdenken" zu sollen, und glauben, dass Kreativität etwas ist, was man "hat" – oder eben auch nicht. Dabei wissen Psychologen schon länger: Mit genetischer Veranlagung, Musenkuss, Genie lässt sich Kreativität nicht hinreichend erklären. Kreativität ist nämlich erlernbar, mit Hilfe von Übungen, besonderen Techniken und vor allem einem günstigen Umfeld. Da können wir etwas von den Künstlern lernen, die es mit der Kreativität immer etwas leichter zu haben scheinen – dafür aber im Gegenzug auch gerne als verrückt, schräg oder sogar unheimlich gelten, weil sie irgendwie "anders" sind.
Wir wollen uns an diesen drei Tagen in der Jungen Akademie genau auf dieses Anderssein einlassen: in Workshops zu verschiedenen künstlerischen Bereichen, in Begegnungen mit Menschen, die in ihrem Beruf kreativ sein müssen, und im Üben verschiedener Kreativitätstechniken, die auch für das Studium und später hilfreich sein können.
Diese Veranstaltung richtet sich an Studierende aller Fachrichtungen und junge
Berufstätige bis zum Alter von 35 Jahren.
Bitte melden Sie sich bis zum 8. Mai 09 an,
per Telefon (089/38 10 20) oder per E-Mail
(junge-akademie@kath-akademie-bayern.de).
Bitte geben Sie dabei Name, Alter, Telefonnummer und Studienfach/Beruf an.
Kinderbetreuung
Für Eltern bietet die Akademie am Freitag und Samstag während der Veranstaltung kostenlos eine qualifizierte Kinderbetreuung (bis 12 Jahre) an. Dafür bitten wir um genaue Angaben bei der Anmeldung.
Für Eltern bietet die Akademie während der Veranstaltung kostenlos eine qualifizierte Betreuung ihrer Kinder (bis 12 Jahre) an. Wenn Sie dies wahrnehmen wollen, bitte unbedingt bei der Anmeldung im Feld "Bemerkung" Namen und Alter Ihrer Kinder angeben.
Kardinal Wendel Haus
Mandlstraße 23, 80802 München