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| Freitag, 16. Juli 2010 | |
|---|---|
| 14.30 Uhr | Kaffee im Foyer |
| 15.00 Uhr | Begrüßung |
| 15.15 Uhr | Matteo Ricci (1552 – 1610) und die frühen Jesuiten in China: Missionare, Diplomaten, Wissenschaftler Prof. Dr. Roderich Ptak, Professor für Sinologie an der Universität München |
| 16.00 Uhr | Pause |
| 16.30 Uhr | Der Konfuzianismus als Prägekraft ostasiatischer Denkstrukturen Prof. Dr. Michael Lackner, Professor für Sinologie an der Universität Erlangen-Nürnberg |
| 17.15 Uhr | Diskussion |
| 18.00 Uhr | Abendessen |
| Samstag, 17. Juli 2010 | |
| 8.30 Uhr | Gesungene Laudes in der St. Klara Kirche |
| 9.15 Uhr | „Die Welt ist gemeinschaftlicher Besitz“. Politik- und Staatsverständnis aus konfuzianischer Perspektive Prof. Dr. Karl-Heinz Pohl, Professor für Sinologie an der Universität Trier„Mit Humor geht’s leichter“. Einladung zu einer „Lebensfeier“ in die St. Klara Kirche mit kulturell-spirituellen Impulsen und Musik |
| 10.00 Uhr | Pause |
| 10.30 Uhr | Die katholische Kirche und der Konfuzianismus. Anfragen an Missionsgeschichte, Gegenwart und Zukunft Prof. Dr. Roman Malek SVD, Professor für Religionswissenschaft an der Philosophisch-Theologischen Hochschule SVD Sankt Augustin |
| 11.15 Uhr | Die Rolle des „Konfuzianischen“ bei der Rezeption christlich-abendländischen Denkens und europäischer Kultur Podiumsgespräch mit Dr. Clemens Treter, Sinologe, Stellvertretender Leiter des Goethe-Instituts in Peking sowie den Referenten der Tagung Diskussion zu Fragen aus dem Publikum |
| 12.30 Uhr | Mittagessen |
| 14.00 Uhr | "Caritas – Wer glaubt, wird selig?!" Spezialaufführung des Theaterstücks um Caritas Pirckheimer (1467 – 1532) in der St. Klara Kirche (ca. 60 Minuten) Buch und Regie: Stefanie D. Kuschill Schauspieler: Christine Maaß und Thomas Herr |
| Moderation | Dr. Siegfried Grillmeyer Dr. Florian Schuller |
| Organisation | Stephan Höpfinger |
Vor 400 Jahren, am 11. Mai 1610, starb in Peking der italienische Jesuit Matteo Ricci. Fast drei Jahrzehnte hatte er als Missionar in China gewirkt und stand dort in hohem Ansehen, denn er suchte die geistige Auseinandersetzung mit den Bildungseliten und verstand es, das Christentum so weiterzugeben, dass es für Chinesen annehmbar und in ihre Kultur integrierbar war.
Diese Kultur war in weiten Teilen von einer auf Konfuzius (551 – 479 v.Chr.) zurückgehenden Tradition geprägt. Durch ständige Neuinterpretationen an veränderte Zeitumstände angepasst, stellt die konfuzianische Lehre, deren zentrales Thema die menschliche Ordnung ist, bis heute eine gestaltende Kraft ostasiatischen Denkens dar. Sie war Staatsdoktrin verschiedener Herrscherdynastien, galt dann im 20. Jahrhundert vor allem unter Intellektuellen als ein Grund für die Rückständigkeit Chinas, dient gegenwärtig aber manchen als Erklärungsmuster für den Aufstieg dieses Landes zu einer politischen und wirtschaftlichen Großmacht.
Seinerzeit konnte die China-Mission der Jesuiten zunächst im Geiste Matteo Riccis fortgeführt werden, bis es im „Ritenstreit“ zu Beginn des 18. Jahrhunderts zum Konflikt kam, der die Missionsarbeit fast zum Erliegen brachte. Dennoch überlebte das Christentum, wenngleich die Kirche immer wieder großem Druck ausgesetzt war. So wurden nach der kommunistischen Machtübernahme 1949 Christen massiv verfolgt. Heute zeigen sich neue Aufbrüche und sehr unterschiedliche Tendenzen innerhalb der „chinesischen“ Kirche.
Dr. Siegfried Grillmeyer, Akademie Caritas-Pirckheimer-Haus
Dr. Florian Schuller, Katolische Akademie in Bayern
TAGUNGSORT IN NÜRNBERG
ist das
Caritas-Pirckheimer-Haus (CPH)
Königstraße 64
90402 Nürnberg
Telefon: 0911 / 23 46 – 0
E-mail: info@cph-nuernberg.de
Internet: www.cph-nuernberg.de
Die Anmeldung mit den bestellten Leistungen ist verbindlich.
Sie gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird.
Sollten Sie kurzfristig an der Teilnahme verhindert sein,
bitten wir um entsprechende Nachricht.
Teilnahmekarten und Essensbons erhalten Sie
an der Tageskasse.
ÜBERNACHTUNG
Wegen Umbaumaßnahmen sind im CPH Übernachtungszimmer
nur begrenzt verfügbar. Die Unterbringung kann daher auch in
einem nahe gegelegenen Hotel erfolgen.