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| Montag, 7. Februar 2011 | |
|---|---|
| 18.00 Uhr | Begrüßung |
| 18.15 Uhr | Statements von Prof. Dr. Armin Nassehi, Prof. Dr. Friederike Nüssel, Eberhard von Gemmingen SJ, |
| 19.00 Uhr | Pause mit Gelegenheit zum Imbiss |
| 19.30 Uhr | Podiumsdiskussion mit den Referenten Anschließend Anfragen aus dem Publikum |
| Moderation: | Dr. Florian Schuller |
| Organisation: | Michael Zachmeier |
Vor ziemlich genau einem Jahr nahm die Debatte um sexuellen Kindesmissbrauch ihren Lauf. Immer neue Berichte des Schreckens, die eine – so Papst Benedikt XVI. vor der Kurie im Dezember 2010 – „unvorstellbare Dimension“ angenommen hatten, erschütterten die Gläubigen. Die Zahl derer, die sich bis heute abwenden, austreten oder innerlich emigrieren, ist groß.
Konservative wie progressive Katholiken sprechen von einer der schlimmsten Vertrauenskrisen der jüngeren Geschichte der Kirche. Um so mehr gilt es, nach dem „annus horribilis“ 2010 nicht zu versuchen, einfach zur Tagesordnung und dem Gewohnten zurückzukehren, sondern ehrlich, bescheiden, aber zugleich voll glaubender Zuversicht nach den Wegen zu suchen, die – vielleicht neu – zu gehen sind, und nach den Formen, die kirchliches Leben – vielleicht ungewohnt – in Zukunft verstärkt prägen sollten. So haben z.B. sowohl die Deutsche Bischofskonferenz wie das Zentralkomitee der Deutschen Katholiken zu einem Dialogprozess aufgerufen.
Unser Forum will dazu seinen Beitrag leisten. Dessen spezielle Perspektive bietet zunächst eine Außenansicht; deshalb haben wir einen Soziologen und eine evangelische Theologin eingeladen, jeweils drei Thesen zugespitzt zu formulieren, sowie P. Eberhard von Gemmingen, ein profunder Vatikankenner über Jahrzehnte, der seine Zukunftssicht darlegen wird.
Eine Diskussion, die spannend zu werden verspricht. Aber hoffentlich auch weiterführend für unsere Kirche.
Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor
Kardinal Wendel Haus
Mandlstraße 23, 80802 München
Bitte bis spätestens Freitag, 4. Februar 2011.
Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,
wenn unsererseits keine Absage erteilt wird.
Die Eintrittskarten sind an der Abendkasse erhältlich.