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| Dienstag, 13. Januar 2009 | |
|---|---|
| 19:00 Uhr | Prof. Dr. Helmut Friedel, Direktor der Städtischen Galerie im Lenbachhaus, München Kandinsky Die Erfindung der Abstraktion (mit Bildbeispielen) |
| 20:00 Uhr | Pause mit Gelegenheit zum Imbiss |
| 20:30 Uhr | Aussprache |
| Referent | Prof. Dr. Helmut Friedel, München |
| Organisation | Michael Zachmeier |
Wassily Kandinsky (1866-1944) befasst sich in seiner Münchner Zeit bereits ab 1904 und verstärkt 1908 in mehreren Manuskripten mit dem Thema "Farbensprache". Seine Überlegungen publiziert er 1911/12 in dem bekannten Buch "Über das Geistige in der Kunst". Aus diesen theoretischen Überlegungen wird evident, dass es Kandinsky um eine abstrakte Malerei ging, jenseits der Wiedergabe der sichtbaren Wirklichkeit.
Die malerischen Darstellungen zeigen bis 1921 stetig reduzierte Zeichen, die in seine intensive Farbenmalerei integriert sind. Andererseits verwendet Kandinsky seit 1909
auch häufig wiederkehrende Zeichen, ohne bestimmbare Referenz.
Auch in seinem Werk der Bauhauszeit und der Pariser Jahre scheint ein Rest an Naturbezügen erkennbar, jedoch gilt auch hier dem Ausdruck der Farbe der Vorrang.
Helmut Friedel
Kandinsky – Absolut. Abstrakt
Große Retrospektive
der Städtischen Galerie im Lenbachhaus München,
zusammen mit dem Centre Georges Pompidou Paris
und dem Guggenheim Museum New York
25. Oktober 2008 bis 22. Februar 2009
Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau, München
bitte bis spätestens Montag, 12. Januar 2009.
Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird.
Kardinal Wendel Haus
Mandlstraße 23, 80802 München