Herausforderung Buddhismus

Fr., 25.03.2011 bis Sa., 26.03.2011
Tagung in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Akademie Tutzing

Programm
Freitag, 25. März 2011
15.30 Uhr Begrüßung
15.45 Uhr

Prof. Dr. Dr. Johann Figl,
Professor für Religionswissenschaft an der
Universität Wien

Faszination Buddhismus –
Etappen der Begegnung in Geschichte und Gegenwart

 

16.30 Uhr Pause mit Gelegenheit zum Imbiss
17.00 Uhr

Prof. Dr. Perry Schmidt-Leukel,
Professor für Religionswissenschaft und Interkulturelle
Theologie an der Universität Münster

Buddhismus vor den Herausforderungen der Moderne

 

17.45 Uhr Diskussion
18.30 Uhr Abendessen
Samstag, 26. März 2011
8.30 Uhr Gesungene Laudes
9.00 Uhr

Prof. Dr. Jens Schlieter,
Professor für systematische Religionswissenschaft
an der Universität Bern

Grundzüge der buddhistischen Lehre –
Ähnlichkeiten und Differenzen zum Christentum

 

9.45 Uhr Pause
10.15 Uhr

Prof. Dr. Michael von Brück,
Professor für Religionswissenschaft
an der Universität München

Voraussetzungen, Chancen und Grenzen eines
Dialogs zwischen Christen und Buddhisten

 

11.00 Uhr Diskussion
12.00 Uhr Mittagessen - Ende der Tagung
Moderation: Dr. Friedemann Greiner
Dr. Florian Schuller
Organisation: Dr. Pierre Scherer
Zum Thema

Was religiöse, spirituelle Attraktivität angeht, so stellt wohl für das Christentum im Westen der Buddhismus, wie immer er nun auch verstanden wird, eine große Herausforderung dar. Viele Menschen fühlen sich angesprochen durch buddhistische Spiritualität, sind fasziniert von buddhistischen Lehren und Praktiken. Die hohe Wertschätzung zum Beispiel, die der Dalai Lama genießt, belegt augenfällig diese Faszination. Und mittlerweile sind buddhistische Gruppierungen in Deutschland fest etabliert.

Dass Gestalt und Lehre Buddhas für Christen eine besondere Bedeutung haben, unterstrich bereits 1937 Romano Guardini in seinem zentralen Werk „Der Herr“: Buddha „bildet ein großes Geheimnis. Er steht in einer erschreckenden, fast übermenschlichen Freiheit; zugleich hat er dabei eine Güte, mächtig wie eine Weltkraft. Vielleicht wird Buddha der Letzte sein, mit dem das Christentum sich auseinanderzusetzen hat.“

Wie ist Europa mit dieser östlichen Religion in Berührung gekommen, und wie hat sich deren Einfluss im Westen entfalten können? Warum passt sie offenbar gut in die geistige Situation unserer Gesellschaften? Worin ähneln und bei welchen Grundüberzeugungen unterscheiden sich Buddhismus und Christentum, und wie könnten Christen vor solchem Hintergrund in einen sinnvollen Austausch mit dem Buddhismus treten?

 

Dr. Florian Schuller
Katholische Akademie in Bayern

Dr. Friedemann Greiner
Evangelische Akademie Tutzing

Sonstige Informationen

Veranstaltungsort

Kardinal Wendel Haus
Mandlstraße 23, 80802 München

 

Anmeldung

Bitte bis spätestens Mittwoch, 23. März 2011.

Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,
wenn unsererseits keine Absage erteilt wird.

Teilnahmekarten und Essensbons sind an der Tageskasse erhältlich.

Wenn die Übernachtungsmöglichkeiten im Kardinal Wendel Haus nicht ausreichen,
vermitteln wir auf Wunsch gegen Aufpreis eine Unterkunft in einem nahegelegenen Hotel.

 

 

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