Im Labyrinth des Lebens

Sa., 02.04.2011
Filmforum
Begegnung mit dem Regisseur Achim von Borries

Programm
Samstag, 2. April 2011
10.00 Uhr Begrüßung
10.10 Uhr

Rüdiger Suchsland,
Filmkritiker und Feuilletonist, Berlin

Erschütterungen im Labyrinth des Lebens.
Zum Werk von Achim von Borries

10.30 Uhr

Vorführung des Spielfilms (97 min.)

„England!“
(Deutschland 2000)

12.10 Uhr Pause
12.30 Uhr

Achim von Borries,
Filmregisseur, Berlin

im Gespräch mit Rüdiger Suchsland
und Prof. Dr. Reinhold Zwick

13.00 Uhr Mittagessen
14.30 Uhr

Prof. Dr. Reinhold Zwick,
Professor für Biblische Theologie und ihre
Didaktik an der Universität Münster

Recherche und Erinnerung.
Einführende Gedanken zu „Wie einst Lilly“

14.40 Uhr

Vorführung des TV-Spielfilms (89 min.)

„Wie einst Lilly“
(Deutschland 2010)

16.10 Uhr Pause mit Gelegenheit zum Imbiss
16.40 Uhr Gespräch mit dem Regisseur auf dem Podium
und zu Anfragen aus dem Publikum
17.30 Uhr Ende der Veranstaltung
Moderation und Organisation:

Dr. Armin Riedel

Zum Thema

Mit Achim von Borries ist ein weiterer profilierter deutscher Regisseur der mittleren Generation zu Gast auf dem Podium der Akademie. Geboren 1968 in München, zog es ihn schon 1989 nach Berlin, wo er zunächst Geschichte, Politologie und Philosophie, dann an der Deutschen Film- und Fernsehakademie das Fach Regie studierte. Seit seinem Abschluss dort hat er mit mehrfach preisgekrönten Werken für Kino und Fernsehen international hohe Anerkennung gefunden.

Exemplarisch steht dafür sein erster abendfüllender Spielfilm „England!“ (2000) über die Odyssee eines todkranken Tschernobyl-Freiwilligen aus der Ukraine, der auf dem Weg zu seinem Sehnsuchts-Ziel in Berlin strandet. Nach dem psychologisch und atmosphärisch differenzierten zweiten Spielfilm „Was nützt die Liebe in Gedanken“ (2003) erzählt die jüngste große Arbeit „Wie einst Lilly“ (2010) eine Geschichte im langen Schatten des RAFTerrors. Sie war der vielbeachtete Beitrag des Hessischen Rundfunks zum 40jährigen Bestehen der Krimi-Reihe „Tatort“ mit Ulrich Tukur und Martina Gedeck in den Hauptrollen.

Die sorgfältige und einfühlsame Inszenierung der Filme Achim von Borries‘ vermeidet alles oberflächlich Reißerische und vermag gerade deshalb mit ihrer Authentizität den Zuschauer tief zu ergreifen. So wird sein Werk zur Parabel für die oft enttäuschende, jedoch nie hoffnungslose Suche von Menschen in innerer Not nach ihrem Weg im Labyrinth des Lebens.

Reinhold Zwick

Sonstige Informationen

Veranstaltungsort

Kardinal Wendel Haus
Mandlstraße 23, 80802 München

 

Anmeldung

Bitte bis spätestens Freitag, 1. April 2011.

Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,
wenn unsererseits keine Absage erteilt wird.

Teilnahmekarten und Essensbons sind an der Tageskasse erhältlich.

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