Erblickte und konstruierte Wirklichkeit

Do., 10.03.2011
Abendvortrag im Rahmen der Historischen Woche
Zur Malerei des 15. Jahrhunderts in den Niederlanden und in Italien

Programm
Donnerstag, 10. März 2011
19.00 Uhr

Prof. Dr. Frank Büttner,
Universität München

Erblickte und konstruierte Wirklichkeit.
Zur Malerei des 15. Jahrhunderts in den Niederlanden und in Italien

20.00 Uhr Imbisspause
20.30 Uhr Diskussion
Moderation: Prof. Dr. Hans-Michael Körner,
Universität München
Zum Thema

In der europäischen Kunst des 15. Jahrhunderts vollzog sich ein tiefgreifender Wandel, dessen Ergebnisse die Kunstgeschichte bis in die Gegenwart geprägt haben. Wie am Beispiel der Malerei dieser Epoche gezeigt werden soll, wurde damals das Verhältnis von Kunst und Wirklichkeit neu definiert. Dem Postulat der Nachahmung der Natur wurde eine Schlüsselstellung zugewiesen. Gleichzeitig wurde die Kunst in zunehmendem Maße um ihrer selbst willen geschätzt.

Auch wenn sich die Kunst damit noch nicht von ihren traditionellen Aufgaben im religiösen wie profanen Bereich löste, nahm damit die Vorstellung von der Autonomie der Kunst, die für die Neuzeit prägend werden sollte, ihren Anfang. In der Frührenaissance wurde der Grund für ein Bildverständnis gelegt, das auch heute noch gültig ist.

Frank Büttner

Sonstige Informationen

Veranstaltungsort

Kardinal Wendel Haus
Mandlstraße 23, 80802 München

 

Anmeldung

Bitte bis spätestens Donnerstag, 3. März 2011.

Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,
wenn unsererseits keine Absage erteilt wird.

Die Eintrittskarten sind an der Abendkasse erhältlich.

 

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