Ein deutscher Fürst und der Krieg. Maximilian I. von Bayern (1598-1651)

Do., 26.02.2009
Abendvortrag im Rahmen der Historischen Woche

Programm
Donnerstag, 26. Februar 2009
19:00 Uhr Prof. Dr. Maximilian Lanzinner,
Professor für Geschichte der Frühen Neuzeit
an der Universität Bonn
Ein deutscher Fürst und der Krieg.
Maximilian I. von Bayern (1598 - 1651)
20:00 Uhr Pause mit Gelegenheit zum Imbiss
20:30 Uhr Diskussion
Moderation Prof. Dr. Claus Peter Hartmann,
Professor für Allgemeine und Neuere Geschichte
an der Universität Mainz
Organisation Stephan Höpfinger
Zum Thema

Für das Heilige Römische Reich war kein Konflikt so einschneidend und in seinen Folgen für die Bevölkerung großer Teile des Reichs so verheerend wie der Dreißigjährige Krieg. Er hatte sich an der Auseinandersetzung zwischen den böhmischen Ständen und ihrem habsburgischen Landesherrn entzündet und als Religions- und Konfessionskrieg begonnen. Doch schnell spielten die politischen Interessen der europäischen Mächte eine immer größere Rolle. So wuchs sich der Krieg zu einer Auseinandersetzung um die Vorherrschaft in Europa aus, der hauptsächlich auf Reichsgebiet ausgetragen wurde.

Im Rahmen der Historischen Woche finden nun zwei öffentliche Veranstaltungen statt, auf die wir gesondert hinweisen.

1. Mittwoch, 25. Februar 2009 (Anmeldung dort)
Der erste Vortrag nimmt Albrecht von Wallenstein in den Blick, eine die Epoche prägende und zugleich schillernde Persönlichkeit. Er wurde am 25. Februar vor 375 Jahren in Eger ermordet. Doch fast niemand in der politischen Welt betrauerte den gewaltsamen Tod des Kriegsunternehmers. Im Vortrag geht es um die Gegenüberstellung des historischen Wallenstein mit dem Wallenstein-Mythos, an dessen Ausprägung Friedrich Schiller wesentlich Anteil hatte.

2. Donnerstag, 26. Februar 2009
Der zweite Vortrag ist dem Rivalen Wallensteins gewidmet, Herzog Maximilian I. von Bayern. Ausgerüstet mit einem scharfen Verstand, den er politisch zu gebrauchen wusste, verlor Maximilian nur selten das Maß und sein Ziel aus den Augen. Er war deshalb am Ende des Krieges ein Fürst, dessen Dynastie erheblich an Bedeutung gewonnen hatte. Doch gerade in seinem zähen dynastischen Ehrgeiz verwickelte er sein Land und die Menschen in einen schier endlosen Krieg mit ungeheuren Leiden.

Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor

Sonstige Informationen

Anmeldung

bitte bis spätestens Freitag, 20. Februar 2009.

Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen, wenn unsererseits keine Absage erteilt wird.

Veranstaltungsort

Kardinal Wendel Haus
Mandlstraße 23, 80802 München

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