Ecuador

Mo., 07.05.2012
Abendforum in Zusammenarbeit mit der Erzdiözese München und Freising
Perspektiven eines Landes im Umbruch

Programm
Montag, 7. Mai 2012
18.00 Uhr Begrüßung
18.15 Uhr

Augenblickliche Schwerpunkte in der Entwicklung Ecuadors

Prof. Dr. Thomas Fischer,
Leiter des Zentralinstituts für Lateinamerikastudien
an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt

19.00 Uhr Imbiss-Pause
19.30 Uhr

Zur Situation der Kirche in Ecuador

Monsignore Luis Cabrera Herrera O.F.M.,
Erzbischof von Cuenca und Vizepräsident der
Ecuadorianischen Bischofskonferenz

(Simultan-Übersetzung)

20.00 Uhr

Verbunden über Kontintente –
Warum die Soziallehre der Kirche keine Grenzen kennt

Reinhard Kardinal Marx,
Erzbischof von München und Freising

im Gespräche mit

Erzbischof Luis Cabrera Herrera O.F.M.
(Simultan-Übersetzung)


Moderation: Dr. Florian Schuller

20.45 Uhr

Gelegenheit zum persönlichen Austausch

 

Musik einer Gruppe aus Ecuador:
zu Beginn, in der Pause und zum Ausklang

Organisation

Michael Zachmeier,
Katholische Akademie in Bayern


Nikolaus Nöscher,
Diözesanstelle für Mission, Entwicklung und Frieden,
Erzdiözese München und Freising

Zum Thema

Ecuador, das Land an der Äquatorlinie, „en la mitad del mundo“, ist topographisch, klimatisch wie ethnisch eine der vielfältigsten Regionen der Erde. Fruchtbare Böden ermöglichen den Anbau u.a. von Bananen, Kaffee und Kakao. Wichtigste Einnahmequelle ist aber Erdöl. Trotzdem oder vielleicht gerade deshalb wird Ecuador immer wieder von wirtschaftlichen, sozialen und politischen Krisen erschüttert. Spielten früher noch die Agrarpreise eine Rolle, sehen dafür heute einige die Anbindung an den Dollar als verantwortlich, und nicht zuletzt blüht in Ecuador mit „personalismo“, „clientismo“ und „nepotismo“ die Korruption.

Das kulturelle Leben in Ecuador ist wie auf dem gesamten Kontinent von zwei Kulturen geprägt: der europäischen und der indianischen. Seit einigen Jahren zeigen sich nun indigene Gruppen als eine aufstrebende, neue politische Kraft. Und immer noch sind 85% der ca. 14 Millionen Ecuadorianer katholisch. Allerdings stellen die Globalisierung und eine zunehmende Säkularisierung die Kirche vor neue Herausforderungen. Evangelikale Gruppen und vor allem Sekten sind präsenter denn je.

Vor diesem Hintergrund verspricht das Forum „Ecuador“ in der Reihe Länder-Revue, diesmal in Zusammenarbeit mit der Erzdiözese München und Freising, einen höchst interessanten und vor allem authentischen Einblick in das Land am Äquator zu geben. Im Rahmen einer Jubiläumswoche vom 30. April bis 9. Mai anlässlich „50 Jahre Partnerschaft der Erzdiözese München und Freising mit Ecuador“ kommt eine hochrangige Delegation aus Ecuador nach München. Sie wird auch beim Forum zugegen sein. Wir heißen die Gäste aus Südamerika schon heute herzlich willkommen.


Domkapitular Msgr. Wolfgang Huber,
Leiter des Referats Weltkirche

Dr. Florian Schuller,
Akademiedirektor

Sonstige Informationen

Veranstaltungsort

Kardinal Wendel Haus
Mandlstraße 23, 80802 München

 

Anmeldung

Anmeldeschluss ist Freitag, 4. Mai 2012.

Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,
wenn unsererseits keine Absage erteilt wird.

Die Eintrittskarten sind an der Abendkasse erhältlich.

 

Anmeldung nach Anmeldeschluss

Die Anmeldung Ihrer Teilnahme nehmen wir
auch nach Anmeldeschluss gerne entgegen.

Bitte beachten Sie jedoch:

Ihr Name kann nach Anmeldeschluss nicht mehr in unsere
Teilnehmerliste aufgenommen werden.

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