Die Unsterblichen. Götter Griechenlands

Fr., 22.02.2013 bis Sa., 23.02.2013
Tagung - AUSGEBUCHT!

In Zusammenarbeit mit den Staatlichen Antikensammlungen und der Glyptothek


Programm

Freitag, 22. Februar 2013

Veranstaltungsort:

Kardinal Wendel Haus der Katholischen Akademie Bayern,
Mandlstr. 23

10.00 Uhr Begrüßung
10.15 Uhr

Unsterbliche Götter: Die griechischen Götter
und die Blasphemie der Christen
Dr. Bert Kaeser,
Hauptkonservator der Staatlichen Antikensammlungen
und Glyptothek i.R., München

11.00 Uhr Imbisspause
11.15 Uhr

Nichtse oder Dämonen? Die theologische
Deutung antiker Götter im frühen Christentum
Prof. Dr. Georg Schöllgen,
Professor für Alte Kirchengeschichte und
Patrologie an der Universität Bonn

12.00 Uhr Diskussion
12.30 Uhr Mittagessen
14.00 Uhr

Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit.
Das Handeln und das Bild der Götter im Theater
Prof. Dr. Hans-Joachim Ruckhäberle,
Professor für Dramaturgie und Regie an der
Kunsthochschule Berlin Weißensee

14.30 Uhr

Die Götter der Antike als Thema der bildenden Kunst
in Mittelalter und Neuzeit – eine Annäherung
Prof. Dr. Wolfgang Augustyn,
Stellv. Direktor am Zentralinstitut für Kunstgeschichte,
München

15.00 Uhr Imbisspause
15.30 Uhr

Metamorphosen. Antike Gottheiten im Film
Prof. Dr. Reinhold Zwick,
Professor für Biblische Theologie und ihre
Didaktik an der Universität Münster

16.00 Uhr

Postume Unsterblichkeit. Anmerkungen zum Fortleben
der griechischen Götter in der deutschen Literatur
von Schiller bis Thomas Mann
Albert von Schirnding,
Schriftsteller, Literaturkritiker und Essayist,
München

16.30 Uhr Diskussion
18.00 Uhr Abendessen
19.00 Uhr

Götzendämmerung
Prof. Dr. Raimund Wünsche,
Leitender Sammlungsdirektor der Staatlichen
Antikensammlungen und Glyptothek i.R., München

Ausklang bei Wein und Brot

 

Samstag, 23. Februar 2013

 

Veranstaltungsort:

Veranstaltungsort:
Staatliche Antikensammlungen, Königsplatz

9.30 Uhr

Das griechische Götterbild
Dr. Florian Knauß,
Sammlungsdirektor der Staatlichen Antikensammlungen
und Glyptothek, München

10.00 Uhr

Antike Mysteriengottheiten: Demeter und Dionysos
Dr. Astrid Fendt,
Konservatorin der Staatlichen Antikensammlungen
und Glyptothek, München

10.30 Uhr Pause
11.00 Uhr

Griechische Rituale im Bild
Dr. Jörg Gebauer,
Konservator der Staatlichen Antikensammlungen
und Glyptothek, München

11.30 Uhr

Vom Tempel zur Kirche?
Zum Schicksal antiker Tempel in frühchristlicher Zeit
Dr. Christian Gliwitzky,
Stellv. Sammlungsdirektor der Staatlichen
Antikensammlungen und Glyptothek, München

12.00 Uhr Gelegenheit zu einem Imbiss

Führungen durch die
Sonderausstellung
der Staatlichen Antikensammlungen und Glyptothek

„Die Unsterblichen – Götter Griechenlands“

13.00 Uhr Erste Führungsrunde
13.45 Uhr Zweite Führungsrunde
14.30 Uhr Ende der Tagung
Organisation:

Dr. Christian Gliwitzky,
Staatliche Antikensammlungen und Glyptothek

Michael Zachmeier,
Katholische Akademie in Bayern

Kooperationspartner:

Staatliche Antikensammlungen und Glyptothek

Zum Thema

Antike Götter werden geboren, sind aber unsterblich. Sie erreichen ein ihrem Wesen gemäßes Alter und altern dann nicht weiter; sie zeugen selbst andere Götter, Halbgötter und Helden. Fundamental anders die biblische Rede von Gott, der der ganz Andere ist. Und dennoch gibt es Berührungspunkte. Antike Götter sind fast immer personale Wesen, weit mehr als nur Manifestationen von Naturerscheinungen, und sie besitzen eine Gewalt, die alles menschliche Maß übersteigt.

So waren Fremdheit und Vertrautheit, schroffe Ablehnung und versuchte Integration die Pole beim Aufeinandertreffen des frühen Christentums mit den polytheistischen Religionen des griechisch-römischen Kulturkreises. Einerseits sahen christliche Denker in den antiken Göttern keine gegenüber Christus gleichwertige „Konkurrenten“, weshalb es auch kaum theologische Auseinandersetzungen mit der paganen Götterwelt gab; Gesprächspartner waren vielmehr die philosophischen Schulen der Antike. Andererseits transportierten die Göttergeschichten Bilder menschlicher Urerfahrungen, was sie für christliche Interpretationen zugänglich machte.

Die gemeinsame Tagung untersucht die facettenreiche antike Götterwelt sowie die wechselseitige Sicht der heidnischen Religion und des christlichen Glaubens in der Spätantike. Darüber hinaus soll dem Weiterleben der griechischen Götterwelt in Mittelalter und Neuzeit nachgespürt werden. Führungen durch die große Sonderausstellung lassen das Gehörte auch optisch erfahrbar werden.

 

Dr. Florian Knauß,
Sammlungsdirektor der Staatlichen Antikensammlungen
und Glyptothek

Dr. Florian Schuller,
Direktor der Katholischen Akademie Bayern

 
Sonstige Informationen

Veranstaltungsort

Kardinal Wendel Haus

Mandlstraße 23, 80802 München

 

Mitteilung vom 15. Februar 2013:

Die Veranstaltung ist bereits ausgebucht!
Wir können leider keine weiteren Anmeldungen
entgegennehmen.

Danke für Ihr Verständnis. 

 

 

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