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| Freitag, 3. Dezember 2010 | |
|---|---|
| 17.30 Uhr | Begrüßung und Einführung |
| 17.45 Uhr | Die Nacht, das Licht, die Tiere und die Menschen Zur Biologie von Licht und Dunkelheit Prof. Dr. Josef H. Reichholf Evolutionsbiologe, ehem. Leiter der Hauptabteilung Wirbeltiere, Zoologische Staatssammlung München |
| 18.30 Uhr | Das Dunkle zwischen den Tagen? Die Nacht in der Bibel Matthias Ederer Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Exegese und Hermeneutik des Alten Testaments an der Universität Regensburg |
| anschl. | Gelegenheit für Fragen und Gespräch |
| 19.30 Uhr | Abendessen bei Kerzenschein |
| 20.30 Uhr | Mondbeglänzte Zaubernacht, die den Sinn gefangen hält. Zur Alterität und Ambiguität der "Nacht" in den Märchen der Brüder Grimm. Dr. Claudia M. Pecher Geschäftsführerin der Märchen-Stiftung Walter Kahn Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur an den Universitäten Augsburg und Regensburg |
| anschl. | Gelegenheit für Fragen und Gespräch |
| 21.30 Uhr | Abfahrt zum Planetarium |
| 22.30 Uhr | „der gestirnte Himmel über mir…“ Vorstellung im Planetarium, bei gutem Wetter Blick auf den aktuellen Sternenhimmel |
| 24.00 Uhr | Mitternachtsgebet anschl. Imibss |
| ab 1.00 Uhr | Sterne, Tanz und Malerei NACHT erleben und gestalten Kreative und künstlerische Beschäftigung mit der Nacht Prof. Fridhelm Klein Professor em. für Experimentelles Spiel und Medien an der Akademie der Bildenden Künste München |
| Samstag, 4. Dezember 2010 | |
| 10.30 Uhr | Gemütliches Frühstück und gemeinsamer Ausklang |
| 12.00 Uhr | Ende der Veranstaltung |
„Dunkel war’s, der Mond schien helle…“
Die Nacht ist nicht nur zum Schlafen da!
Die Nacht ist bedrohlich. Das Dunkel schränkt Leben und Bewegung ein, es verbirgt Gefahren. In der Nacht kommt der Tod. Unser Sehvermögen lässt uns im Stich, wir müssen uns mit Licht gegen das Dunkel wehren.
Die Nacht verzaubert. Geheimnisvoll die Landschaft in der lauen Luft der Sommernächte, in der klirrend kalten Winternacht. Faszinierend die Schönheit des unendlichen Sternenhimmels. Die Nacht schenkt Ruhe.
Die Nacht ist ein Sinnbild. Licht und Dunkel, Nacht und Tag durchziehen die Kulturgeschichte als archetypische Erfahrungen des Menschen. Die verzaubernde, gefahrvolle Nacht bildet den Kern vieler Mythen und Märchen. Aus der Nacht kommt das Leben und es führt in den Tod.
In der Nacht werden tiefe Gespräche geführt. Man kommt auf den Grund der Dinge, wird in die Tiefe geführt, wagt sich in Bereiche vor, an die man am hellen Tag nicht rührt.
Eine ganze Nacht lang entdecken wir die Nacht aus verschiedenen Disziplinen, lassen uns vom Sternenhimmel verzaubern und vertiefen uns am Ende kreativ oder in Nachtgesprächen ganz in diese unheimliche, bezaubernde Tageszeit. Erst wer genügend zugehört, geredet, gemalt, getanzt und in die Nacht hinaus geschaut hat, legt sich schlafen.
Katholische Akademie in Bayern
Kardinal Wendel Haus
Mandlstraße 23, 80802 München
U 3 / U 6: Münchener Freiheit
Diese Veranstaltung richtet sich an Studierende aller Fachrichtungen und junge Berufstätige bis zum Alter von 35 Jahren. Anmeldung bitte bis zum 30. November 2010.
Carolin Neuber