Die Geburt neuzeitlichen Denkens

Mi., 09.03.2011
Abendvortrag im Rahmen der Historischen Woche
Das erste Jahrhundert des Humanismus

Programm
Mittwoch, 9. März 2011
19.00 Uhr

Prof. Dr. Eckhard Keßler,
Universität München

Die Geburt neuzeitlichen Denkens, oder:
Das erste Jahrhundert des Humanismus

20.00 Uhr Imbisspause
20.30 Uhr Diskussion
Moderation: Prof. Dr. Hans-Michael Körner,
Universität München
Zum Thema

Der Humanismus wurde im 19. Jahrhundert zur Bezeichnung eines Bildungsideals erfunden, das sich im Unterschied zu einem „philanthropinistisch“ genannten naturwissenschaftlichen Ausbildungskonzept auf die Geisteswissenschaften stützte und sich zu seiner historischen Legitimation auf das 15. Jahrhundert berief.

Dieses wurde seinerseits wiederum wegen seiner „Wiederbelebung des classischen Alterthums“ in den Rang des „ersten Jahrhunderts des Humanismus“ erhoben, woraufhin unter dem Aspekt der Antike-Rezeption die Zahl der „Jahrhunderte des Humanismus“ so weit anstieg, dass der Humanismusbegriff beinahe mit europäischer Bildung überhaupt identisch geworden ist.

Um den „Humanismus“ des „ersten Jahrhunderts des Humanismus“ einschätzen zu können, konzentriert sich der Vortrag auf den Ursprung, die Zielsetzung und die Leistungen der Wendung zur Antike im Kontext des Übergangs vom späten Mittelalter zur frühen Neuzeit.

Eckhard Keßler

Sonstige Informationen

Veranstaltungsort

Kardinal Wendel Haus
Mandlstraße 23, 80802 München

 

Anmeldung

Bitte bis spätestens Donnerstag, 3. März 2011.

Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,
wenn unsererseits keine Absage erteilt wird.

Die Eintrittskarten sind an der Abendkasse erhältlich.

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