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| Mittwoch, 9. Februar 2011 | |
|---|---|
| 19.00 Uhr | Einführung Prof. Dr. Klaus Arntz, Professor für Moraltheologie an der Universität Augsburg |
| 19.10 Uhr | Ernst Rauch, Strom aus der Wüste – |
| 20.00 Uhr | Diskussion |
| 21.00 Uhr | Ende der Veranstaltung |
| Moderation: | Prof. Dr. Klaus Arntz |
| Organisation: | Michael Zachmeier |
Die Sonnengürtel der Erde – zumeist Wüstenregionen – sind die größte technisch zugängliche Quelle für Energie: In sechs Stunden fällt so viel (Sonnen-)Energie auf die Erde, wie die gesamte Menschheit derzeit pro Jahr verbraucht. Solarkraftwerke auf einer Größe von 130 decken. Aufgrund des um den Faktor zwei bis drei höheren Strahlungsangebots der Sonne in den Regionen Nordafrikas und des Mittleren Ostens (MENA) liegen die reinen Erzeugerkosten für Wüstenstrom um die gleiche Größenordnung niedriger gegenüber einer solaren Stromerzeugung z.B. in Deutschland.
Die in der Dii GmbH („Desertec Industrial Initiative“) laufenden Analysen zur Umsetzung des DESERTEC-Konzepts greifen zur Realisierung erster Referenzprojekte auf bereits kommerziell im Einsatz befindliche Technologien zurück: Solarthermie, Photovoltaik und Wind. Viel größer sind die Herausforderungen auf der gesellschaftlichen und politischen Ebene, um Unterstützung für dieses Konzept wachsen zu lassen. Zu Recht erwarten die MENA-Länder bei einer Beteiligung positive Auswirkungen auf z.B. ihre Energiesicherheit, Trinkwassergewinnung oder ökonomisches Wachstum. Umgekehrt wird es ohne einen erkennbaren Mehrwert für europäische Länder nicht gelingen, dieses Konzept auf eine tragfähige ökonomische Basis zu stellen.
„Nachhaltig“ bedeutet im Zusammenhang mit dem DESERTEC-Konzept die Umsetzung einer Vision, die gegenüber alternativ möglichen Energiekonzepten für alle Beteiligten ökologisch wie ökonomisch die konsequentere und effizientere Lösung ist.
Ernst Rauch
Ehrensaal des Deutschen Museums
Museumsinsel 1, München
Telefon: 089 / 21 79 - 1
Telefax: 089 / 21 79 - 3 24
Bitte bis spätestens Dienstag, 8. Februar 2011.
Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,
wenn unsererseits keine Absage erteilt wird.
Die Eintrittskarten sind an der Abendkasse erhältlich.