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| Mittwoch, 25. Februar 2009 | |
|---|---|
| 09:30 Uhr | Eucharistiefeier zum Aschermittwoch |
| 10:45 Uhr | Begrüßung Dr. Florian Schuller I. VORGESCHICHTE DES KRIEGES |
| 11:00 Uhr | Prof. Dr. Helmut Neuhaus, Professor für Neuere Geschichte an der Universität Erlangen-Nürnberg Europa um 1600. Das Heilige Römische Reich und die europäische Mächtekonstellation vor dem Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges |
| 12:00 Uhr | Diskussion |
| 12:30 Uhr | Mittagessen |
| 14:30 Uhr | Prof. Dr. Axel Gotthard, Professor für Neuere Geschichte an der Universität Erlangen-Nürnberg Brisante Zuspitzungen im Reich: Die politisch-konfessionellen Entwicklungen im Vorfeld des Krieges |
| 15:30 Uhr | Diskussion |
| 16:00 Uhr | Pause II. PHASEN DES KRIEGES |
| 16:30 Uhr | Prof. Dr. Johannes Burkhardt, Professor für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Augsburg Ausbruch und Ausweitung des Konflikts: Der Böhmisch-Pfälzische Krieg und der Niederländisch-Dänische Revisionsversuch (1618-1629) |
| 17:30 Uhr | Diskussion |
| 18:00 Uhr | Abendessen |
| 19:00 Uhr | ÖFFENTLICHER ABENDVORTRAG Prof. Dr. Christoph Kampmann, Professor für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Marburg Albrecht von Wallenstein (1583-1634). Mythos und Geschichte eines Kriegsunternehmers |
| 20:00 Uhr | Pause |
| 20:30 Uhr | Diskussion |
| Donnerstag, 26. Februar 2009 | |
| 08:30 Uhr | Gesungene Laudes |
| 09:00 Uhr | Prof. Dr. Johannes Burkhardt Warum hat König Gustav Adolf in den Dreißigjährigen Krieg eingegriffen? Der schwedische Krieg (1630-1635) |
| 10:00 Uhr | Pause |
| 10:30 Uhr | Dr. Frank Kleinehagenbrock, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit der Universität Würzburg Das Alte Reich als europäisches Schlachtfeld. Der schwedisch-französische Krieg (1635-1648) |
| 11:30 Uhr | Diskussion |
| 12:30 Uhr | Mittagessen III. DER KRIEG UND DIE BEVÖLKERUNG |
| 14:30 Uhr | Prof. Dr. Bernd Roeck, Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Zürich Der Krieg aller Kriege: Die Auswirkungen und ihre Bewältigung |
| 15:30 Uhr | Pause |
| 16:00 Uhr | Prof. Dr. Hans Medick, Gründer und ehemaliger Leiter der „Arbeitsstelle Historische Anthropologie“ des Max-Planck-Instituts für Geschichte an der Universität Erfurt Der Dreißigjährige Krieg als Erfahrung und Memoria. Zeitgenössische Wahrnehmungen eines makrohistorischen Ereignisses Im Anschluss an den Vortrag Kurzvorführung der neuen elektronischen Editions- und Forschungsplattform "Mitteldeutsche Selbstzeugnisse der Zeit des Dreißigjährigen Krieges" |
| 17:00 Uhr | Diskussion |
| 18:00 Uhr | Abendessen |
| 19:00 Uhr | ÖFFENTLICHER ABENDVORTRAG Prof. Dr. Maximilian Lanzinner, Professor für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Bonn Ein deutscher Fürst und der Krieg. Maximilian I. von Bayern (1598-1651) |
| 20:00 Uhr | Pause |
| 20:30 Uhr | Diskussion |
| Freitag, 27. Februar 2009 | |
| 08:00 Uhr | Eucharistiefeier IV. DER KRIEG IN KUNST, LITERATUR UND HISTORIOGRAPHIE |
| 08:00 Uhr | Dr. Elke Anna Werner, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kunsthistorischen Institut der Freien Universität Berlin Der Dreißigjährige Krieg und seine Bilder. Formen und Funktionen von Kriegsdarstellungen in der europäischen Kunst des 17. Jahrhunderts |
| 08:00 Uhr | Pause |
| 08:00 Uhr | Prof. Dr. Stefan Ehrenpreis, Professor für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität München Der Dreißigjährige Krieg als Thema der Geschichtsschreibung und der Literatur |
| 08:00 Uhr | Diskussion |
| 08:00 Uhr | Mittagessen V. SPUREN DES DREISSIGJÄHRIGEN KRIEGES IN MÜNCHEN |
| 08:00 Uhr | Ein Rundgang mit Dr. Manfred Peter Heimers, Archivoberrat im Stadtarchiv München Wittelsbacherplatz Reiterstandbild Kurfürst Maximilian I. Feldherrnhalle am Odeonsplatz Bronzestandbild Johann t’Serclaes von Tilly Maximilianische Residenz mit Patrona Bavariae Finanzgarten Überreste der von Kurfürst Maximilian I. angelegten Festungsanlagen Falkenturmstraße Ehemaliges Falkenturm-Gefängnis, Schauplatz von Hexenprozessen St.-Jakobs-Platz Stadtmuseum, vormaliges Stadtzeughaus und Waffenarsenal Mariensäule gelobt von Kurfürst Maximilian I. bei der Besetzung Bayerns durch die Schweden Michaelskirche „Triumphkirche der Gegenreformation“, Grablege von Kurfürst Maximilian I. Karmelitenkirche ehemaliges Karmelitenkloster, 1629 von Kurfürst Maximilian I. gegründet |
| 08:00 Uhr | Abendessen in der Akademie |
| Samstag, 28. Februar 2009 | |
| 08:30 Uhr | Gesungene Laudes VI. DER WESTFÄLISCHE FRIEDE |
| 09:00 Uhr | PD Dr. Franz Brendle, Privatdozent für Neuere Geschichte an der Universität Tübingen Der Westfälische Friede als Kompromisslösung. Intentionen, Grundsätze und Inhalte der Friedensverträge von Münster und Osnabrück |
| 10:00 Uhr | Pause |
| 10:30 Uhr | Prof. Dr. Johannes Burkhardt, Augsburg Die Bedeutung des Westfälischen Friedens für die Entstehung des europäischen Staatensystems und die deutsche Geschichte |
| 11:30 Uhr | Diskussion |
| 12:30 Uhr | Mittagessen |
| Organisation | Stephan Höpfinger |
| Leiter der Historischen Woche | Prof. Dr. Peter Claus Hartmann, Professor für Allgemeine und Neuere Geschichte an der Universität Mainz |
Für das Heilige Römische Reich war kein Konflikt so einschneidend und in seinen Folgen für die Bevölkerung großer Teile des Reichs so verheerend wie der Dreißigjährige Krieg. Das Wüten des Krieges übertraf nach zeitlicher Dauer und Ausmaß der Zerstörungen alles zuvor Bekannte. Kriegsschäden, Verwüstungen, Hunger und Seuchen lasteten schwer auf der Bevölkerung.
Der Krieg hatte sich an der Auseinandersetzung zwischen den böhmischen Ständen und ihrem habsburgischen Landesherren entzündet und als Religions- und Konfessionskrieg begonnen. Doch schnell spielten die politischen Interessen der in den Konflikt verwickelten europäischen Mächte eine immer größere Rolle. So wuchs sich der Krieg zu einer Auseinandersetzung nahezu aller mittel- und westeuropäischen Staaten aus, zu einem Kampf um die Vorherrschaft in Europa, der hauptsächlich auf Reichsgebiet ausgetragen wurde.
Das allgemeine Hauen und Stechen führte schließlich zu Ermattung und Erschöpfung auf allen Seiten. Nach langwierigen Verhandlungen in Münster und Osnabrück wurde der furchtbare Krieg durch den Westfälischen Frieden beendet. Er schrieb jene Ordnung für das Reich als lockere Konföderation fest, die im Wesentlichen bis zu dessen Ende 1806 Bestand haben sollte, begründete auch ein geregeltes Nebeneinander von Katholiken, Lutheranern und Calvinisten, und bestimmte somit die konfessionellen Verhältnisse Deutschlands bis ins 20. Jahrhundert.
Eine die Epoche prägende und zugleich schillernde Persönlichkeit war der kaiserliche Feldherr Albrecht von Wallenstein. Am Jahrestag seiner Ermordung in Eger vor genau 375 Jahren wird die diesjährige Historische Woche beginnen.
Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor
bitte bis spätestens Montag, 16. Februar 2009.
Die Anmeldung mit allen bestellten Leistungen wird verbindlich, sobald die entsprechende Gesamtsumme der Kosten
auf unserem Konto Nr. 23 55 000 bei der LIGA Bank (BLZ 750 903 00) eingegangen ist.
Wir empfehlen frühzeitige Anmeldung.
Wenn die Übernachtungskapazitäten im Kardinal Wendel Haus nicht ausreichen, vermitteln wir auf Wunsch gegen Aufpreis eine Unterkunft in einem nahegelegenen Hotel.
Bei Rücktritt von der Teilnahme nach Anmeldeschluss müssen wir alle bestellten Leistungen in Rechnung stellen.
Kardinal Wendel Haus
Mandlstraße 23, 80802 München