Der "Accord-Arbeiter"

Di., 26.04.2016
Abendveranstaltung

Zum 100. Todestag des Komponisten Max Reger


Programm

Dienstag, 26. April 2016

Gelegenheit zu einem Imbiss
(ab einer Stunde vor Beginn)

 

19.00 Uhr

Begrüßung

 

Max Reger (1873-1916)

Aus: Improvisationen op. 18
Caprice (Nr. 3) – Allegretto con grazia (Nr. 6)
Prof. Sylvia Hewig-Tröscher, Klavier

 

19.15 Uhr

Max Regers Orgelmusik
Prof. Dr. Dr. Michael Hartmann,
Professor für Orgelspiel an der Münchner Musikhochschule
und Musikdirektor am Bürgersaal

 

Max Reger
Aus: Fünf Humoresken op. 20
Prestissimo assai (Nr. 4) – Vivace assai (Nr. 5)

 

20.00 Uhr

Pause mit Getränken

 

Max Reger
Aus: Silhouetten op. 53
Äußerst lebhaft (Nr. 1)

 

20.30 Uhr

Regers geistliche Vokalmusik
Prof. Dr. Dr. Michael Hartmann

 

Max Reger
Improvisationen über den Walzer
„An der schönen blauen Donau“

 

21.15 Uhr

Gespräch mit den beiden Musikern

 

gegen 21.45 Uhr

Ausklang bei Wein und Brot

 

Organisation: Dr. Johannes Schießl
Zum Thema

Paul Hindemith nannte ihn den „letzten Riesen in der Musik“. Vor 100 Jahren, am 11. Mai 1916, starb der große bayerische Komponist Max Reger im Alter von erst 43 Jahren auf einer Konzertreise in Leipzig. Zeitlebens ruhelos, fand er seine letzte Ruhestätte erst 30 Jahre später auf dem Münchner Waldfriedhof.

1873 in ein musikalisches Elternhaus geboren, wuchs Max Reger in Weiden auf. Um die Jahrhundertwende ging er nach München, wo er – „katholisch bis in die Fingerspitzen“ – die Protestantin Elsa von Bercken heiratete, die dem gesundheitlich labilen Musiker eine große Stütze wurde. Mit dem etablierten Musikleben tat sich der gebürtige Oberpfälzer nicht leicht, gern legte er sich mit seinen Kritikern an. 1907 verließ Reger die bayerische Landeshauptstadt und zog weiter nach Leipzig, später nach Meiningen.

In Hotelgästelisten schrieb Max Reger gern als Beruf: „Accord-Arbeiter“ – so auch der Titel einer Ausstellung der Münchner Staatsbibliothek vor fünf Jahren. Einerseits geht seine Harmonik bis an die Grenzen der Tonalität, andererseits produzierte er wie am Fließband Werk um Werk. Ein Zentrum von Regers Schaffen bildet seine Orgelmusik, die sich an Bach orientiert, für ihn „Anfang und Ende aller Musik“. Technisch geht sie jedoch weit über das Vorbild hinaus und stellt jeden Organisten vor schier unerfüllbare Aufgaben. Trotzdem hat Reger auch leichtere Werke geschrieben, die sich gut in die Liturgie einfügen. Ähnliches gilt für seine geistliche Vokalmusik. Diesen beiden Aspekten widmet sich unser musikalischer Akademieabend, umrahmt von kleineren Klavierwerken.


Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor

Sonstige Informationen

Veranstaltungsort

Katholische Akademie
Kardinal Wendel Haus
Mandlstraße 23, 80802 München

U3/U6 Münchner Freiheit

 

Anmeldung

Anmeldeschluss ist Montag, 25. April 2016.

Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als
angenommen, wenn unsererseits keine Absage
erteilt wird.

Die Eintrittskarten zum Preis von € 12,–
(Schüler und Studierende bis zum vollendeten
30. Lebensjahr € 6,–) werden an der
Abendkasse verkauft.

 

Möglichkeit zur Übernachtung

Übernachtung ist nach telefonischer Rücksprache
unter Tel. (089) 38 10 21 17 gegebenenfalls
möglich.

 

Anmeldung nach Anmeldeschluss

Die Anmeldung Ihrer Teilnahme nehmen wir
auch nach Anmeldeschluss gerne entgegen.

Bitte beachten Sie:

Ihr Name kann nach Anmeldeschluss nicht mehr in unsere
Teilnehmerliste aufgenommen werden.

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