Das Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU

Di., 18.02.2014
Abendveranstaltung

Programm

Dienstag,
18. Februar 2014

Gelegenheit zum Imbiss
(ab einer Stunde vor Beginn)

19.00 Uhr

Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor
Begrüßung

 

Dr. Fritz R. Glunk,
Herausgeber der Kulturzeitschrift
„Die Gazette“, München

Einleitende Thesen und Moderation


Podiumsgespräch mit

Elmar Brok,
Mitglied des Europäischen Parlaments

Prof. Dr. Markus Krajewski,
Professor für Öffentliches Recht und Völkerrecht
an der Universität Erlangen-Nürnberg

Prof. Dr. Karl-Heinz Paqué,
Minister a.D., Professor für Volkswirtschaftslehre
an der Universität Magdeburg

Andreas Povel,
Geschäftsführer der Amerikanischen Handelskammer,
Frankfurt am Main

Dr. Wolfgang Uellenberg-van Dawen,
Leiter der Abteilung „Politik und Planung“
beim ver.di-Bundesvorstand, Berlin


Anschließend Anfragen aus dem Publikum

21.00 Uhr Ende der Veranstaltung
Organisation: Stephan Höpfinger
Zum Thema

Hinter verschlossenen Türen verhandeln die USA und die EU seit Juli 2013 ein umfassendes und ehrgeiziges Freihandelsabkommen, die „Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft“ (TTIP). Ziel ist der weitgehende Abbau von Zöllen und die Abschaffung möglichst aller Handelsbarrieren sowie die Erleichterung von Investitionen dies- und jenseits des Atlantik. Schon Ende 2014 soll das Abkommen unterschriftsreif vorliegen. 

Es würde damit die größte Freihandelszone der Welt entstehen mit einer Kaufkraft von insgesamt über 30 Billionen Dollar. Die Befürworter auf beiden Seiten erwarten Impulse in Milliardenhöhe. Sie prognostizieren vor allem neue Arbeitsplätze und ein gesteigertes Wirtschaftswachstum. 

Aber auch die Einwände der Gegner sind gewichtig. So lässt die große Geheimhaltung der Verhandlungen Fragen entstehen: Kommt da ein paralleles Rechtssystem? Werden bisher gültige Standards bei Umwelt oder im Sozialbereich ausgehebelt? Wie soll es um die öffentliche Grundversorgung stehen, z.B. beim Thema Trinkwasser? Wird die politische Gestaltungsfreiheit souveräner Regierungen und Parlamente eingeschränkt?

Das Abkommen schaffe ein paralleles Rechtssystem und greife die öffentliche Daseinsvorsorge an, wie etwa die Trinkwasserversorgung; es beschränke die politische Gestaltungsfreiheit souveräner Regierungen und höhle Parlamentsrechte aus, so dass die Demokratie Schaden nehme.

Das Forum möchte für eine Thematik sensibilisieren, die augenblicklich zwar noch nicht sehr im Fokus der Öffentlichkeit steht, deren Auswirkungen aber weitreichend sein würden. Und so sollen an diesem Abend die wirtschaftlichen und politischen Chancen, Gefahren und Risiken des angestrebten Freihandelsabkommens kontrovers diskutiert werden.

 

Sonstige Informationen

Veranstaltungsort

Kardinal Wendel Haus
Mandlstraße 23, 80802 München

 

Anmeldung

Anmeldeschluss ist Freitag, 14. Februar 2014.

Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,
wenn unsererseits keine Absage erteilt wird.

Die Eintrittskarten sind an der Abendkasse erhältlich.

 

Anmeldung nach Anmeldeschluss

Die Anmeldung Ihrer Teilnahme nehmen wir
auch nach Anmeldeschluss gerne entgegen.

Bitte beachten Sie:

Ihr Name kann nach Anmeldeschluss nicht mehr in unsere
Teilnehmerliste aufgenommen werden.

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