August 1914 - Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs

Mo., 17.03.2014
Tagung

Programm

Montag, 17. März 2014

Gelegenheit zum Kaffeetrinken
(ab einer Stunde vor Beginn)

 

17.00 Uhr

Begrüßung

17.15 Uhr

Die politischen Konstellationen in Europa
am Vorabend des Ersten Weltkriegs
Prof. Dr. Christopher Clark,
Professor of Modern European History,
University of Cambridge

18.00 Uhr Pause
18.15 Uhr

„...wenig gebetet, aber heißer als je“
Katholiken im Ersten Weltkrieg (1914-1918)
Prof. Dr. Andreas Holzem,
Professor für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte,
Universität Tübingen

19.00 Uhr Imbisspause
19.45 Uhr

Der Erste Weltkrieg –
„Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ oder
„Geschichtsbruch“?

Prof. Dr. Lucian Hölscher,
Professor für Neuere Geschichte und Theorie
der Geschichte, Universität Bochum

20.30 Uhr Diskussion
21.30 Uhr

Ende der Veranstaltung

Moderation:

Dr. Florian Schuller

Organisation:

Stephan Höpfinger

Zum Thema

„Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ – so hat bekanntlich der US-amerikanische Historiker und Diplomat George F. Kennan den Ersten Weltkrieg bezeichnet. In vielerlei Hinsicht markiert er eine einschneidende Zäsur der deutschen und europäischen Geschichte.

Im August 1914 – mitten in einer Epoche des unbedingten Fortschrittsglaubens – entzündete er sich. Die machtpolitischen Gegensätze der hochgerüsteten europäischen Großmächte entluden sich mit ungeahnter Wucht, blutige Materialschlachten bis dahin nicht gekannten Ausmaßes und zermürbende Stellungskriege wurden Sinnbilder des Großen Krieges.

Tiefgreifende Erschütterungen aller bisherigen Lebenswirklichkeiten waren die Folgen: Die machtpolitische Dominanz Europas endete, und die europäische Landkarte wurde grundlegend verändert. Drei Kaiserreiche verschwanden, neue Staaten entstanden, und aus revolutionären Umstürzen gingen neue Regierungssysteme hervor.

Wie hatten am Vorabend des Krieges die politischen Konstellationen in Europa ausgesehen? Welche Haltung nahmen die Katholiken und ihre Kirche ein, die sich im noch nicht lange zurückliegenden Kulturkampf deutlich gegen das preußisch dominierte Kaiserreich profiliert hatten? Und wie ist ein Verständnis dessen möglich, was durch den Ersten Weltkrieg angerichtet wurde, in dem die Ordnungen, Normen, Werte und Erfahrungen der alten Zeit vor 1914 aus den Fugen gerieten und schlagartig zerbrachen?

Fragen und Erinnerungen, die 100 Jahre später überraschend aktuell anstehen.

 

Dr. Florian Schuller, Akademiedirektor

Sonstige Informationen

Veranstaltungsort

Kardinal Wendel Haus
Mandlstraße 23, 80802 München

Anmeldung

Anmeldeschluss ist Donnerstag, 13. März 2014.

Die Anmeldung ist verbindlich und gilt als angenommen,
wenn unsererseits keine Absage erteilt wird.

Die Eintrittskarten sind an der Abendkasse erhältlich.

Anmeldung nach Anmeldeschluss

Die Anmeldung Ihrer Teilnahme nehmen wir
auch nach Anmeldeschluss gerne entgegen.

Bitte beachten Sie:

Ihr Name kann nach Anmeldeschluss nicht mehr in unsere
Teilnehmerliste aufgenommen werden.

Eventuell gewünschte Übernachtungen können dann
nur nach telefonischer Rücksprache (089 / 38 10 20)
gegebenenfalls noch gebucht werden.

 

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