Apologie für Eck

Fr., 10.02.2017
Veranstaltung in INGOLSTADT in Zusammenarbeit mit der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum Eichstätt


REIHE "GEDENKJAHR 2017" (I)


Programm

Freitag, 10. Februar 2017

Veranstaltungsort:

Barocksaal im Stadtmuseum
Auf der Schanz 45
85049 Ingolstadt

 

14.00 Uhr

Begrüßung und Eröffnung
Dr. Florian Schuller
Dr. Ludwig Brandl

14.15 Uhr

Die Bedeutung der Bayerischen Landesuniversität
in den Anfangsjahren der Reformation
Prof. Dr. Dieter J. Weiß,
Lehrstuhl für Bayerische Geschichte und Vergleichende Landesgeschichte
mit besonderer Berücksichtigung des Mittelalters an der LMU München

15.15 Uhr Kaffeepause
15.45 Uhr

Zins und Wucher bei Johannes Eck
Prof. Dr. André Habisch,
Lehrstuhl für Christliche Sozialethik und Gesellschaftspolitik
an der KU Eichstätt-Ingolstadt

16.45 Uhr Pause
17.00 Uhr

Braucht es überhaupt eine Kirche und wenn ja, welche?
Eck und Luther kontrovers
Dr. Marco Benini,
Domvikar im Bistum Eichstätt und Habilitand
an der Katholischen Universität Eichstätt

 

18.45 Uhr

Pontifikalvesper
mit Bischof Dr. Gregor Maria Hanke OSB
im Liebfrauenmünster Ingolstadt

 

19.15 Uhr Begegnung im Orbansaal des Canisiuskonvikts
Organisation: Dr. Astrid Schilling,
Katholische Akademie in Bayern
Kooperationspartner: Katholische Erwachsenenbildung
im Bistum Eichstätt
Diözesanbildungswerk e.V.
Zum Thema

Gegner Martin Luthers, so blieb der Ingolstädter Pfarrer und Theologieprofessor Johannes Eck im allgemeinen Bewusstsein. Aber mit ihm sind nicht nur heftige theologische Auseinandersetzungen verbunden, sondern zum Beispiel auch eine Bibelübersetzung oder ein Pfarrbuch. Bei der Tagung präsentieren drei Fachleute unterschiedliche Facetten der Persönlichkeit Ecks, welche die Komplexität der damaligen gesellschaftlichen wie kirchlichen Fragen deutlich machen.

Zunächst geht es um die Bedeutung der Bayerischen Landesuniversität in Ingolstadt am Beginn der Reformation.

Anschließend wird eine Frage behandelt, bei der sich Eck als offener, weiterdenkender Theologe präsentiert, nämlich jene nach dem damals heiß umstrittenen Zinsverbot.

Schließlich werden, besonders im Blick auf die Leipziger Disputation 1519, die Positionen Ecks zu den Themen von Kirche und Amt vorgestellt.

Rund ein Jahr nach Leipzig wird Johannes Eck die Bannandrohungsbulle Roms gegen Martin Luther öffentlich machen. So verwundert es nicht, dass der Reformator seinen theologisch wohl bedeutendsten Gegner mit wenig schmeichelhaften Bezeichnungen bedachte.

Die Tagung beschließen werden die Pontifikalvesper mit Bischof Dr. Gregor Maria Hanke OSB und eine Begegnung im Orbansaal. Konfessionsübergreifendes Beten und gemeinsames Gespräch setzen bewusst diesen Schlussakzent.


Dr. Florian Schuller,
Direktor der Katholischen Akademie Bayern

Dr. Ludwig Brandl,
Direktor des Diözesanbildungswerks Eichstätt

Sonstige Informationen

Veranstaltungsort

Barocksaal im Stadtmuseum
Auf der Schanz 45
85049 Ingolstadt

 

Anmeldung

Anmeldeschluss ist Freitag, 3. Februar 2017.

 

Kosten

Teilnahmegebühr: € 20,–
Busfahrt: € 20,–

 

Busfahrt

Wir bieten eine Busfahrt von der Katholischen Akademie Bayern,
Mandlstr. 23, München nach Ingolstadt und zurück an:

- Abfahrt ab München mittags um 12:15h
Richtung Ingolstadt, Ankunft ca. 13:30h

- Abfahrt abends ab Ingolstadt um 20:30h
Richtung München, Ankunft ca. 21:45h

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