Tschernobyl

25 Jahre nach der Katastrophe
Drei Menschen sitzen auf dem Podium im Vortragssaal der Akademie. Liquidator Nicolaj Bondar in der Mitte, links von ihm die Übersetzerin Lyudmyla Dudykevych und rechts Sabrina Bobowski, vom Internationalen Bildungs- und Begegnungszentrum in Dortmund.
Auf dem Podium: Nicolaj Bondar mit Übersetzerin Lyudmyla Dudykevych (li.) und Sabrina Bobowski vom Internationalen Bildungs- und Begegnungszentrum in Dortmund.

Die bewegende Erzählung von Nicolaj Bondar war ein ganz besonderer Aspekt der Tagung "Tschernobyl. 25 Jahre nach der Katastrophe." In der Veranstaltung am 8. April 2011 erzählte Bondar, einer der Liquidatoren, die damals als Helfer vor Ort am havarierten Kraftwerk arbeiten mussten, wie er zum unfreiwilligen Helfer wurde, was er tun und erleiden musste und wie sich heute fast nur noch das Ausland um die Liquidatoren kümmert. Bei der Tagung, die die Akademie in Kooperation mit Renovabis, der Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken mit den Menschen in Mittel- und Osteuropa, organisiert hatte, spielte natürlich auch die jüngste Atomkatastrophe in Fukushima eine Rolle. Es sprach unter anderem auch Ondrej Liska, der Vorsitzende der Grünen in Tschechien. Er gab eine Einschätzung über den Stellenwert der Atomenergie in Osteuropa. Auch im Licht der Situation in Japan habe sich die positive Einschätzung dort nicht geändert.

Die Referate finden Sie in der kommenden Ausgabe unserer Zeitschrift "zur debatte" dokumentiert.

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