Thomas de Maizière

Vortrag des Verteidigungsministers
Drei Männer stehen vor dem Eingang der Katholischen Akademie. Verteidigungsminister Dr. Thomas de Maizière (li.) wird von General a. D. Dr. Klaus Naumann (Mi.) und Akademiedirektor Dr. Florian Schuller begrüßt.
Minister Dr. Thomas de Maizière (li.) bei der Begrüßung durch General a. D. Dr. Klaus Naumann (Mi.) und Akademiedirektor Dr. Florian Schuller.

Bundesverteidigungsminister Dr. Thomas de Maizière sprach am Abend des 20. März 2012 auf Einladung des Rotary Clubs München Schwabing in der Katholischen Akademie zum Thema "Wozu braucht Deutschland Soldaten? Wofür töten? Wofür sterben?". Der Minister, der kurz zuvor noch in Berlin mit seinem israelischen Amtskollegen Ehud Barak konferiert hatte, bekannte sich vor rund 270 Zuhörern unter anderem zum zunehmenden deutschen Engagement in der Welt. Dabei, so Thomas de Maizière, sei es absolut legitim, deutsche Interessen zu haben, zu formulieren und auch zu verfolgen. Dies widerspreche keineswegs der Tatsache, dass auch die Außenpolitik sich an ethischen Kriterien messen lassen muss. Und noch eines war dem Verteidigungsminister wichtig. Die Gesellschaft müsse sich stärker darauf einstellen, dass bei Einsätzen der Bundeswehr auch weiterhin mit Verlusten an Menschenleben zu rechnen sei.

Die Rede des Ministers gehört in die Reihe der "Schwabinger Vorträge" des Rotary Clubs München Schwabing, die von General a. D. Dr. Klaus Naumann, früherer Generalinspekteur und Vorsitzender des Nato-Militärausschusses, konzipiert wurde. General Naumann moderierte auch die dem Vortrag folgende Diskussion.

Ein Kurzvideo des Abends finden Sie in der Mediathek unserer Homepage.

Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie in der Ausgabe zur debatte 3/2012.

Zurück