Spaltung vs. Erneuerung

Bischöfe zur Reformation
Drei Männer stehen neben riesiger Statue aus Holz: Akademiedirektor Dr. Florian Schuller, der Kunsthistoriker Professor Thomas Raff und der Bildhauer Josef Lang (v.l.n.r.).
Co-Gastgeber Udo Hahn, Direktor der Evangelischen Akademie Tutzing (Mi.) moderierte die Fragerunde mit Bischof Gerhard Feige von Magdeburg (re.)und Bischof Karl-Hinrich Manzke, Evangelisch-Lutherische Landeskirche Schaumburg-Lippe.

Die Reformation vor jetzt fast 500 Jahren war ein gesamtkirchliches Ereignis, das noch heute die Christen aller Konfessionen tief berührt. Eine öffentliche Debatte über dieses weltgeschichtlich bedeutende Ereignis macht daher nur Sinn, wenn sie auf breiter ökumenischer Basis geführt wird.
Das beherzigten die Evangelische Akademie Tutzing und die Katholische Akademie Bayern und luden in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Ökumenischen Studienausschuss (DÖSTA) der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) und den theologischen Fakultäten der Universität München zu einer entsprechend vielseitigen und ökumenischen Tagung vom 23. bis zum 25. April 2015 ein.
Die Veranstaltung mit dem Titel „Heillos gespalten? Segensreich erneuert? 500 Jahre Reformation“, an der katholische, evangelische und andere reformierte wie auch orthodoxe Wissenschaftler mitwirken, ist die 55. gemeinsame Tagung der beiden Akademien seit 1962 und führt Wissenschaftler und auch zwei Bischöfe in die Katholischen Akademie. Nach der Begrüßung durch Akademiedirektor Dr. Florian Schuller sprachen am Donnerstag zum Auftakt Bischof Dr. Karl-Hinrich Manzke von der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Schaumburg-Lippe und der katholische Bischof von Magdeburg, Dr. Gerhard Feige, zu "Ökumenischen Zukunftsvisionen".

Unter der Moderation von Prof. Dr. Thomas Söding vom Vorstand des DÖSTA und Professor an der Universität Bochum diskutierten katholische, evangelische und orthodoxe Wissenschaftler über theologische Kontroversen. Der Titel des Abendvortrags von Prof. Dr. Heinz Schilling aus Berlin lautete dann "Die Reformation: Ein Ereignis, eine Erinnerung, eine Erneuerung".

 

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