Romano Guardini Preis ...

... für Ottmar Edenhofer
Ein Mann lächelt in die Kamera: Ottmar Edenhofer war Referent bei den Philosophischen Tagen der Katholischen Akademie im Herbst 2016 zum Thema "Zukunft".
Ottmar Edenhofer war Referent bei den Philosophischen Tagen der Katholischen Akademie im Herbst 2016 zum Thema "Zukunft".

Die Katholische Akademie Bayern verleiht ihren Romano Guardini Preis für „hervorragende Verdienste um die Interpretation von Zeit und Welt auf allen Gebieten des geistigen Lebens“. Sie erinnert damit an einen der bedeutendsten Religionsphilosophen und Theologen des 20. Jahrhunderts.

2018 geht der Preis an Ottmar Edenhofer, designierter Präsident des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und Direktor des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC). Akademiedirektor Dr. Florian Schuller betont: „Professor Edenhofer treibt wie seinerseits schon Romano Guardini die ,Sorge um den Menschen‘ um, die für beide tief in christlicher Philosophie und katholischer Frömmigkeit wurzelt.“

Als Professor für die Ökonomie des Klimawandels an der TU Berlin, als engagierter Politik-Berater und als öffentlicher Mahner weist Ottmar Edenhofer immer wieder auf den Klimawandel als eines der drängendsten Probleme unserer Erde hin und schlägt konkrete Lösungen vor. So hat er die Weltbank, die Europäische Kommission und die deutsche Regierung beraten, Umweltschützer und Industrielle schätzen ihn gleichermaßen. Im Führungskreis des Weltklimarats hat er das Grundlagenpapier für den Pariser Klimagipfel von 2015 wesentlich mitverhandelt.

Nicht zuletzt Papst Franziskus hat für seine Enzyklika Laudato si‘ Ottmar Edenhofer mehrfach und intensiv zu Rate gezogen. Beider Überzeugung nach sind Umweltzerstörung und Armut eng miteinander verzahnte Probleme, die in der „Sorge für unser gemeinsames Haus“ nur gemeinsam zu lösen sind.

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