Rilkes Duineser Elegien

450 Zuhörer
Der Religionswissenschaftler Michael von Brück steht am Rednerpult im Vortragssaal der Katholischen Akademie Bayern spricht und unterstreicht sein Worte mit einer Geste.
Der evangelische Religionswissenschaftler Michael von Brück.

Rainer Maria Rilkes "Duineser Elegien" waren das Thema der Vorlesung des evangelischen Religionswissenschaftlers Prof. Dr. Michael von Brück am 10. April 2014 in der Katholischen Akademie Bayern. Der Wissenschaftler, der im laufenden Sommersemester als Professor an der Universität München in Ruhestand geht und auch als Buchautor sehr bekannt ist, hielt in der Akademie vor mehr als 450 Zuhörern die erste seiner Abschiedsvorlesungen. Professor von Brück griff mit seinem Referat, in dem er religionswissenschaftliche Zugänge zu Rilkes "Duineser Elegien" suchte, ein Thema auf, das auch der Religionsphilosoph und Theologe Romano Guardini schon intensiv untersucht hatte.

Michael von Brück ordnete Rilkes Gedichte in den Epochenbruch rund um den Ersten Weltkrieg ein und zog Parallelen zur Bildenden Kunst, etwa der Malerei Kandinskys oder der Bildhauerei Rodins, sowie zur Musik, etwa der Symphonik Mahlers oder der Moderne Strawinskis. Zudem hob Brück die Rolle Rilkes als Mystiker hervor und wies auf die Verwandtschaft zum Buddhismus hin.

Die weiteren Abschiedsvorlesungen finden in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Stadtakademie München zwischen dem 17. April und dem 10. Juli 2014 in der Großen Aula der Universität München statt.  

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