Power-to-Gas

Alternative Speichertechnologie
Die erste Zuschauerreihe im Ehrensaal des Deutschen Museums: Markus Vogt, Gotthard Dobmeier, Martin Stümpfig, Hans Ritt und Michael Hofmann (v.l.n.r.).)
Folgten im Ehrensaal des Deutschen Museums dem Vortrag: Markus Vogt, Gotthard Dobmeier, Martin Stümpfig, Hans Ritt und Michael Hofmann (v.l.n.r.).

Die große Bedeutung der alternativen Speichertechnologie "Power-to-Gas" für die Energiewende trat in einer gleichnamigen Veranstaltung der Katholischen Akademie am 13. November 2013 klar zu Tage. Der Vortrag von Dr. Michael Specht, Fachgebietsleiter Regenerative Energieträger und Verfahren am Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg, in der Reihe "Wissenschaft für jedermann", die in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Museum stattfindet, machte die Vorteile dieses vielversprechenden Speichermediums deutlich. Einführung und Moderation bei der Veranstaltung hatte wieder Prof. Dr. Markus Vogt übernommen, Professor für Christliche Sozialethik an der LMU München.

Der aus erneuerbaren Quellen gewonnene Strom, so die Grundidee von Power-to-Gas, wird zu Wasserstoff und dann zu Methan umgewandelt, welches dann verlustfrei über Monate gelagert werden kann. So könnte - wenn die Technik ausgereift ist - der Problematik, dass regenerative Energie ja nur unregelmäßig gewonnen werden kann und deshalb für eine konstante Stromversorgung allein kaum ausreicht, wirkungsvoll begegnet werden.

Neben mehr als 270 Besuchern, die in den Ehrensaal des Deutschen Museums gekommen waren (leider musste eine Reihe von Interessierten aus Platzgründen abgewiesen werden), gehörten auch politische Verantwortungsträger zu den Zuhörern: Michael Hofmann (CSU), unter anderem aktiv im Arbeitskreis Bildung und Kultur im Bayerischen Landtag, Hans Ritt (CSU) im Landtag unter anderem auch tätig auf dem Gebiet Umwelt und Energie, sowie Martin Stümpfig (Die Grünen), der energiepolitische Sprecher seiner Fraktion im Landtag.

Mit Gotthard Dobmeier, dem ehemaligen Sprecher der Umweltbeauftragten der bayerischen Erz-/Diözesen - auch Träger des Freundeszeichens der Katholischen Akademie - war auch einer derjenigen zum Vortrag gekommen, die den Umwelt- und Nachhaltigkeitsgedanken mit am frühesten in kirchlichen Gremien vertreten hat.

 

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