Polen in Europa

Zwischen Isolation und Integration
Fünf Menschen sitzen in roten Sesseln auf dem Podium: Es diskutierten Erzbischof Wiktor Skworc, Andrzej Osiak, Matthias Kneipp, Irena Lipowicz und Michael Albus (v.l.n.r.).
Es diskutierten Erzbischof Wiktor Skworc, Andrzej Osiak, Matthias Kneipp, Irena Lipowicz und Michael Albus (v.l.n.r.).

In Zusammenarbeit mit dem bischöflichen Hilfswerk Renovabis und der Zeitschrift "Ost-West. Europäische Perspektiven" hatte die Katholische Akademie Bayern am 27. Oktober 2016 eingeladen, um über Polen in Europa zu sprechen. Unter dem Titel "Zwischen Isolation und Integration" waren fünf polnische und deutsche Fachleute zusammengekommen, die Polen - und auch das schwierige Verhältnis zwischen unserem östlichen Nachbarn und Deutschland - sehr gut kennen.

Auf dem Podium saßen Erzbischof Wiktor Skworc von Kattowitz, Prof. Dr. Irena Lipowicz, Professorin für Verwaltungsrecht an der Kardinal-Stefan-Wyszynski-Universität Warschau, Dr. Matthias Kneipp, Publizist aus Regensburg und Andrzej Osiak, der Generalkonsul der Republik Polen in Müchen. Die Moderation hatte Prof. Dr. Michael Albus, der Chefredakteur der Zeitschift "Ost-West" übernommen.

Die Diskussionsteilnehmer vermieden es, mit erhobenem moralischen Zeigefinger über die Situation in Polen zu sprechen, dramatisierten nicht, sondern benannten klar die kritischen Punkte in der derzeitigen Regierungspolitik. Dabei konnten sie aber auch Hintergründe erklären und trugen dazu bei, dass die rund 120 Zuhörer viele Geschehnisse in unserem Nachbarland besser einordnen konnten.

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