Orgel mit "Fundament"

Subbass eingebaut
Organist an der Orgel: Dr. Johannes Schießl, Studienleiter an der Katholischen Akademie und als ausgebildeter Organist oft die Orgel spielend, erklärte die Bedeutung des Subbasses – mit Worten und noch besser dann mit Musik.
Dr. Johannes Schießl, Studienleiter an der Katholischen Akademie und als ausgebildeter Organist oft die Orgel spielend, erklärte die Bedeutung des Subbasses – mit Worten und noch besser dann mit Musik.

Die Orgel gilt als die Königin der Instrumente, und auch in der Kapelle der Katholischen Akademie Bayern dient ihr Klang dazu, Gottesdienste musikalisch würdig zu gestalten. Seit dem Jahr 1975 wurde das kleine, schöne Instrument – erbaut von der Orgelbaufirma Jann aus Allkofen - in der1962 geweihten Michaelskapelle regelmäßig und kenntnisreich gespielt – doch fehlte der Orgel das „Fundament“ eines Bass-Registers, wie mehrere Fachleute monierten.
Dieser Makel ist jetzt durch den Einbau eines 16-Fuß-Subbasses behoben worden. Das Instrument klinge nun wie eine „richtige Orgel“, meint Dr. Johannes Schießl, Studienleiter in der Akademie und ausgebildeter Organist. Mit der Ergänzung durch den Subbass als elftes Register – von vorne ist nur ein kleiner Pedalhebel zu sehen, hinter der Orgel sind allerdings nun zusätzlich 30 Holzpfeifen angeordnet, die größte über 2,40 Meter hoch – eröffnen sich nun neue Klangwelten. Johannes Schießl: „Jetzt hat die Orgel ein echtes Fundament, ganz gleich, ob man leise oder lauter spielt. Der Subbass wächst quasi mit.“
Im kommenden Jahr – die Katholische Akademie Bayern feiert ihr 60jähriges Bestehen – wird die Kapelle noch weitere Veränderungen erleben. Ein Ambo ist in Arbeit, und neue Stühle für den Priester sollen angeschafft werden, die in Zukunft unter dem Kreuz stehen. Auch soll zusätzliches Mobiliar herausgenommen werden, um den Kirchenraum besser zur Geltung zu bringen.

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