Organspende?

Fakten und Zweifel
Auf dem Podium im Gespräch: der Philosoph Wilhelm Vossenkuhl, Moderator des Symposiums, der Mediziner Gerhard Paal, Initiator des Gesprächskreises "Ethik und Medizin", und der Chirurg Karl-Walter Jauch (v.l.n.r.).
Tagungsmoderator Prof. Wilhelm Vossenkuhl, Prof. Gerhard Paal, Initiator des Gesprächskreises "Ethik und Medizin", und Professor Karl-Walter Jauch (v.l.n.r.).

Fachlich hervorragende Referate und emotionale, aber faire Diskussionsbeiträge prägten das Forum "Organspende. Hoffnungen - Fragen - Ängste" am 31. Januar 2012 in der Katholischen Akademie. Ein Schwerpunkt der Abendveranstaltung war die eingehende Auseinandersetzung mit der Frage, ob die Hirntod-Diagnose ausreicht, um den potentiellen Organspender für tot zu erklären. Ein Neurologe und ein Chirurg informierten über die zentralen medizinischen Aspekte und betonten dabei auch, dass bei allen Organentnahmen würdevoll mit den Verstorbenen umgegangen werde. Darüber hinaus nahmen Experten zu wichtigen rechtlichen, ethischen und theologischen Fragen der postmortalen Organspende Stellung, um das hochsensible Thema auch von diesen Seiten her zu beleuchten. Menschen, die mit Hilfe eines gespendeten Organs weiterleben dürfen, meldeten sich in der anschließenden Diskussion zu Wort und schilderten ihr großes Glück. Sie bezeugten aber auch jenen Respekt, die Vorbehalte gegenüber den Organtransplantationen haben.

Auszüge der Presse-Berichterstattung zur Veranstaltung finden Sie im Bereich Medienecho. Das Programm können sie im Veranstaltungsarchiv einsehen.

Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie in der Ausgabe zur debatte 2/2012.

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