Ökumenepreis an Johannes Friedrich

Evangelischer Landesbischof geehrt
Stehen bei der Preisverleihung im Vortragssaal der Katholischen Akademie: Bischof Gerhard Ludwig Müller, Landesbischof Johannes Friedrich, Kardinal ReinharKardinal Marx und Landesbischof Friedrich halten die Urkunde in die Kamera.
Bei der Preisverleihung: Bischof Gerhard Ludwig Müller, Landesbischof Johannes Friedrich, Kardinal Reinhard Marx und Akademiedirektor Dr. Florian Schuller (v.l.n.r.).

Die Katholische Akademie Bayern hat am 11. Oktober den Ökumenischen Preis 2011 an den evangelischen Landesbischof Dr. Johannes Friedrich verliehen. Nach zwölf Jahren scheidet Friedrich jetzt als bayerischer Landesbischof aus dem Amt. Er habe entscheidend dazu beigetragen, Brücken zwischen den Konfessionen zu bauen, würdigte Akademiedirektor Dr. Florian Schuller den Preisträger. Landesbischof Friedrich und der Laudator, der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller, sahen in ihren Ansprachen vor rund 600 Gästen, die Ökumene auf einem guten Weg. Man sei Geschwister im Glauben und müsse in einer immer säkularer werdenden Welt eine gemeinsame missionarische Aufgabe erfüllen, so Johannes Friedrich.

Der Müchner Erzbischof, Kardinal Reinhard Marx, würdigte in seinem Schlusswort den persönlichen Einsatz Friedrichs für die Ökumene und überreichte ein "katholisches" Geschenk, über das sich der evangelische Landesbischof dennoch sehr freute: die "Patrona Bavariae".

Eine Aufzeichnung der Preisverleihung können Sie in der Reihe "Denkzeit" am Samstag, 15. Oktober 2011, um 22.30 Uhr in BR-alpha sehen. Weitere Informationen finden Sie im Bereich Medienecho und im Veranstaltungsarchiv.

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