Mario Draghi und der Euro

Das tut die EZB
Bei der Diskussion auf dem Podium in der Katholischen Akademie: EZB-Präsident Mario Draghi (re.) und Akademiedirektor Dr. Florian Schuller.
Mario Draghi (re.) beantwortete Fragen und Akademiedirektor Dr. Florian Schuller moderierte die Fragerunde.

Mario Draghi, der Präsident der Europäischen Zentralbank, zu Gast in der Katholischen Akademie Bayern: Am Abend des 27. Februar 2013, zwei Tage nach der Wahl im Euro-Krisenland Italien, deren Ausgang die Krise der Gemeinschaftswährung wieder ganz oben auf die Tagesordnung setzte, sprach Europas wichtigster Banker zum Thema „Kurs und Rolle der Europäischen Zentralbank bei der Krise im Euro-Gebiet“. In seinem Vortrag, zu dem gut 500 Besucher und rund zwei Dutzend Journalisten in die Akademie gekommen waren, legte Mario Draghi viele Facetten dieser europäischen und auf die gesamte Welt ausstrahlenden Krise dar. Er nahm bei seinem Vortrag intensiv Bezug auf die katholische Soziallehre und betonte die moralische Pflicht des Wirtschaftens, Wohlstand und soziale Sicherheit für die Menschen zu garantieren. Auch seine katholische Sozialisation und Erziehung, bei der Integrität und Moral eine wichtige Rolle gespielt hätten, betonte Draghi.

Den Vortrag des EZB-Präsidenten in englischer Sprache und die deutsche Version in der Übersetzung von Nina Hegendorfer und Brigitte Marcolla finden Sie in unserer Mediathek zum Nachhören. In der Rubrik Presseschau unserer Homepage werden nach und nach Ausschnitte der bisher erschienen Meldungen zum Auftritt Mario Draghis in der Akademie dokumentiert.

Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie in der Ausgabe zur debatte 2/2013.

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