Lange Nacht der Musik

500 Jazzfreunde stürmen die Akademie
Spielende Musiker und ein Dirigent mit sanften Bewegungen: Joe Viera dirigierte die Musiker der Uni Big Band München.
Joe Viera dirigierte die Musiker der Uni Big Band München.

Auch in diesem Jahr beteiligte sich die Katholische Akademie Bayern an der Münchner Langen Nacht der Musik, die am 6. Mai mit 400 Konzerten in den unterschiedlichsten Veranstaltungsorten in der gesamten Stadt stattfand. Im Vortragssaal der Akademie waren mit Professor Joe Viera und der Uni Big Band München gleich zwei wichtige Münchner Jazz-Institutionen zu Gast, die vor 500 Zuhörerinnen und Zuhörern auftraten. Das erste der Konzerte begann um 20 Uhr, die zweite Runde wurde um 23 Uhr eingeläutet und erst weit nach Mitternacht verstummte der Jazz in der Akademie.

Der Münchner Joe Viera ist seit den 50er Jahren – so das Jazzlexikon des Rowohlt-Verlags – „eine der Konstanten des deutschen Jazz“: Er ist Musiker, Bandleader, Komponist, Arrangeur, Dozent und Autor, 1970 Mitbegründer des Internationalen Jazzfestivals Burghausen und seitdem dessen künstlerischer Leiter. Die Uni Big Band München entstand als Combo innerhalb seines Jazz-Seminars, 1994 wurde sie zur Big Band, deren Repertoire Swing, Bebop, Blues, Latin und Balladen umfasst.
Das Publikum in der Akademie konnte sich folglich an anspruchsvollem Jazz erfreuen und geizte auch nicht mit Beifall. Zusätzlich zur Musik fanden auch die kurzen Werkeinführungen großen Anklang, die Joe Viera den Stücken jeweils voranstellte.

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