Kardinal Wetter Preis 2014

Verleihung in Würzburg
Dr. habil. Thomas Meckel (3. v. l.), umrahmt von Friedrich Kardinal Wetter (links), seiner Ehefrau Sabrina Meckel-Pfannkuche, und seinem Doktorvater, dem Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät, Prof. Dr. Heribert Hallermann.
Dr. habil. Thomas Meckel (3. v. l.), umrahmt von Friedrich Kardinal Wetter (links), seiner Ehefrau Sabrina Meckel-Pfannkuche, und seinem Doktorvater, dem Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät, Prof. Dr. Heribert Hallermann.

Am 19. November 2014 wurde der nach Friedrich Kardinal Wetter benannte und mit 1.500 Euro dotierte Preis der Katholischen Akademie Bayern für eine theologische Dissertation oder Habilitation zum siebten Mal verliehen; in diesem Jahr nach alphabetischer Rota der sieben bayerischen Universitäten Augsburg, Bamberg, Eichstätt-Ingolstadt, München, Passau, Regensburg, schließlich an der Universität Würzburg. Preisträger 2014 ist der Kirchenrechtler Dr. habil. Thomas Meckel, der für seine Dissertation „Religionsunterricht im Recht. Perspektiven des katholischen Kirchenrechts und des deutschen Staatskirchenrechts“ im Beisein von Kardinal Friedrich Wetter ausgezeichnet wurde.

In seiner Begrüßung wies der Präsident der Universität Würzburg, der Physiker Prof. Dr. Dr. h.c. Alfred Forchel, auf die Wichtigkeit der Katholisch-Theologischen Fakultät seit der Gründung der Würzburger Universität im Jahre 1402 hin und betonte, dass eine Förderung der Theologie innerhalb des universitären Gefüges unerlässlich sei. Akademiedirektor Dr. Florian Schuller zeigte sich in seiner Ansprache sehr erfreut, dass sich neben dem Universitätspräsidenten, dem Würzburger Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand, der evangelischen Dekanin Dr. Edda Weise, Archimandrit Petros Klitsch und vier Domkapitularen auch Oberbürgermeister Christian Schuchardt, 2. Bürgermeister Adolf Bauer sowie mit Kerstin Celina, Volkmar Halbleib und Manfred Ländner drei Mitglieder des Bayerischen Landtags zur Preisverleihung eingefunden hatten, was dafür spreche, dass das Thema des Preisträgervortrags von großem politischen Interesse sei.

Dr. Florian Schuller freute sich auch, den Vorsitzenden des Hochschulkreises der Katholischen Akademie Bayern an der Universität Würzburg, Prof. Dr. Erich Garhammer, begrüßen zu können. „Die Hochschulkreise sind das Standbein der Akademie an den Universitäten“, sagte Schuller.

Der Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät und gleichzeitig der Doktorvater von Thomas Meckel, Prof. Dr. Heribert Hallermann, stellte in einer sehr persönlichen Laudatio den Preisträger und seine Dissertation vor und beglückwünschte ihn nicht nur zum Kardinal Wetter Preis, sondern auch zum am selben Tag vollendeten Habilitationsverfahren. Dr. Thomas Meckel ging in seinem Vortrag „Religionsunterricht für alle? (Rechtliche) Erwartungen und Möglichkeiten“ auf das Verhältnis von Kirchenrecht und Staatskirchenrecht in Bezug auf den konfessionellen Religionsunterricht ein. Er stellte u.a. Chancen und Grenzen verschiedener bereits praktizierter Modelle in unterschiedlichen Bundesländern vor und zeigte nicht nur mögliche Fehlentwicklungen, sondern auch andere gangbare Wege auf.

Musikalisch umrahmt wurde die Preisverleihung vom „Main-Brass Quintett“, fünf Dozenten der Würzburger Musikhochschule, das die Veranstaltung sowohl mit Fanfarenklängen untermalte als auch mit einem spritzigen Ragtime beschloss. Der Abend klang bei einem Empfang im Senatssaal der Universität aus, zu dem die Katholische Akademie Bayern eingeladen hatte.

Zurück