Kardinal Wetter Preis

Verleihung an der Universität Passau
Fototermin bei der Preisverleihung: Akademiedirektor Dr. Florian Schuller, Kardinal Friedrich Wetter, Dr. Stefanie Kainzbauer, Laudator und Doktorvater Professor Peter Fonk und Professor Hermann Stinglhammer, Sprecher des Departements (v.l.n.r.).
Akademiedirektor Dr. Florian Schuller, Kardinal Friedrich Wetter, Dr. Stefanie Kainzbauer, Laudator und Doktorvater Professor Peter Fonk und Professor Hermann Stinglhammer, Sprecher des Departements (v.l.n.r.).

Die Passauer Theologin Dr. Stefanie Kainzbauer, die inzwischen beim Caritasverband der Diözese Würzburg arbeitet, erhielt in diesem Jahr den mit 1500 Euro dotierten Kardinal Wetter Preis. Im Rahmen einer öffentlichen akademischen Feier am 22. November 2012 verliehen die Katholische Akademie Bayern und das Departement für Katholische Theologie der Universität Passau die Auszeichnung.

Friedrich Kardinal Wetter war 1982 bis 2008 als Erzbischof von München und Freising zugleich Protektor der Katholischen Akademie in Bayern, die er über alle die 25 Jahre unterstützte und förderte. Bei seinem Ausscheiden aus dem Amt des Erzbischofs im Jahr 2008 dankte ihm deshalb die Akademie durch die Stiftung des nach ihm benannten Preises. Sie will damit neben der Fürsorge Kardinal Wetters für diese gesamtbayerische Institution vor allem auch seine Verdienste als Professor der Theologie und seinen erzbischöflichen Dienst an der Einheit in der Kirche in öffentlicher Erinnerung halten.

So wird der Kardinal-Wetter-Preis seit 2008 jährlich für Dissertations- und Habilitationsarbeiten aus allen theologischen Disziplinen verliehen. Die Vergabe des mit 1.500 Euro dotierten Preises erfolgt nach enger Absprache gemeinsam durch die Akademie und abwechselnd die katholisch-theologischen Fakultäten bzw. Institute der bayerischen staatlichen Universitäten und der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt

Mit dem Kardinal-Wetter-Preis 2012 erfolgt die Verleihung erstmals an der Universität Passau.

Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie in der Ausgabe zur debatte 8/2012.

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