Kampf gegen Rom

Ein deutscher Mythos?
Zwei Männer sitzen in der Bibliothek der Katholischen Akademie. Rechts der Journalist Claus Singer, der Professor Herfried Münkler für den Beitrag in alpha lógos interviewt.
Fernsehjournalist Claus Singer (re.) interviewt Professor Heribert Münkler für den Beitrag in alpha lógos.

Professor Herfried Münkler stellte in seinem Vortrag "Die Mythen vom Kampf gegen Rom. Nationale Identität und antirömischer Affekt bei den Deutschen" am 22. September 2011 das Thema in einen europäischen Zusammenhang. Der antirömische Affekt der Deutschen richtete sich über die Jahrhunderte nicht nur gegen das päpstliche Rom, sondern auch gegen andere Ideen und Institutionen, die mit dem "Süden" in Verbindung gebracht wurden und werden. Als Beispiele nannte Münkler Napoleon und die Europäische Union, die viele Deutsche durch "mediterrane Verschwendung" als Gefahr sähen.

Und: Auch im Süden habe es oft sehr starke Aversionen gegen die Deutschen gegeben, die stereotyp als barbarisch in vielerlei Hinsicht galten.

Der Abendvortrag wurde von BR alpha aufgezeichnet und wird Teil einer Sendung, die in der Reihe alpha lógos ausgestrahlt wird.

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