Junge Akademie goes dOCUMENTA

Besuch in Kassel
Die Gruppe der Jungen Akademie steht zusammen mit Künstler Stephan Balkenhol vor seiner Skulptur "sempre più" (einem überlebensgroßen Menschen) neben der Kirche Sankt Elisabeth.
"Sempre più" heißt die Skulptur von Stephan Balkenhol, vor der er und die Gruppe der Jungen Akademie sich fotografieren ließen.

Unter dem Motto „Fließende Grenzen“ begaben sich am 3. und 4. September 2012 acht Kunstinteressierte mit der Jungen Akademie zur dOCUMENTA 13 in Kassel. Deren künstlerische Leiterin, Carolyn Christov-Bakargiev, hatte für die Ausstellung den Kunstbegriff ausgeweitet, von Werken von Menschen zu denen von Tieren bis hin zu denen von Pflanzen, somit Grenzen verwischt und ein bewusst nicht-anthropozentrisches Weltbild propagiert.
Anhand einer offiziellen dOCUMENTA-Führung sowie der Erkundung der verschiedenen bespielten Orte auf eigene Faust konnten sich die Exkursionsteilnehmer zunächst ein persönliches Bild der ausgestellten zeitgenössischen Kunst machen.
Abgerundet wurde die Exkursion schließlich durch ein zweistündiges Gespräch mit dem Künstler und Karlsruher Professor Stephan Balkenhol und seinem Bruder Bernhard Balkenhol, Kunstprofessor und -didaktiker in Kassel, in der Kirche St. Elisabeth. Die Tatsache, dass die Installation einer Skulptur von Stephan Balkenhol – einer Menschenfigur auf einer goldenen Kugel – auf dem Kirchturm von St. Elisabeth im Vorfeld der dOCUMENTA 13 für Aufruhr bei deren Leitung gesorgt hatte, war Anlass gewesen, den Künstler zu einem Gespräch einzuladen und bot eine gute Diskussionsgrundlage.

Einen ausführlichen Bericht über und Bilder zur Exkursion finden Sie hier.

Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie in der Ausgabe zur debatte 6/2012.

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