25 Jahre IN VIA KOFIZA

Solidarität in der Migrationsgesellschaft
Eine Frau und ein Mann begrüßen sich und schauen sich freundlich an: Akademiedirektor Dr. Florian Schuller begrüßte Gabriele Stark-Angermeier, die Vorstandsvorsitzende von IN VIA Bayern.
Akademiedirektor Dr. Florian Schuller begrüßte Gabriele Stark-Angermeier, die Vorstandsvorsitzende von IN VIA Bayern.

Teilhabe wird seit 25 Jahren bei IN VIA KOFIZA so groß geschrieben wie die Buchstaben ihres Namens. Der seit nun rund 120 Jahren wirkende Katholische Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit Bayern IN VIA (=lat. auf dem Weg) kümmert sich neben anderen wichtigen Aufgaben, wie der Bahnhofsmission und Jugendwohnen, auch um die Migration. Teil dieser Arbeit für Frauen und Mädchen, die ihre Heimat verlassen müssen, ist das Kontakt-, Förderungs- und Intergrationszentrum für außereuropäische Frauen und deren Familien (KOFIZA).

Gegründet im Wohnzimmer einer der Initiatorinnen (Agnes Calda Ranzinger) im Jahr 1989, leisten die wenigen haupt- und die sehr vielen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen wichtige Intergrationsarbeit. Unter dem Dach des Verbandes entstanden im Laufe der Zeit ein bayernweites Netz von 17 Selbsthilfegruppen von Migrantinnen und vier professionelle Beratungsstellen in München, Nürnberg, Würzburg und Schweinfurth.

Der Festakt zum 25-jährigen Jubiläum und ein Fachforum - unter der Schirmherrschaft der bayerischen Sozialministerin Emilia Müller - fanden am 4. November 2014 in Zusammenarbeit mit der Katholischen Akademie Bayern statt. Dr. Christiane Nischler-Leibl, Leiterin der Stabsstelle der Bayerischen Frauenbeauftragten, lobte die vorbildliche Integrationsarbeit von IN VIA KOFIZA, da Integration nur gelingen könne, wenn man durch eigenes Zutun die Gesellschaft gestalte.

Das Hauptreferat des Abends mit dem Titel "Solidarität in der Migrationsgesellschaft. Partizipation statt Fürsorge" hielt Prof. Dr. María do Mar Castro Varela, Dozentin an der Alice Salomon Hochschule in Berlin. Dieser Vortrag wird in einer der kommenden Ausgaben unserer Zeitschrift "zur debatte" nachzulesen sein. Nähere Informationen zu IN VIA KOFIZA findet sich unter www.invia-bayern.de.

 

Zurück