Gott, Kirche und Papst

Viertes Laterankonzil
Vier Männer auf dem Podium im Saal in roten Sesseln: Es diskutierten die Professoren Johannes Brachtendorf, Klaus Herbers und Werner Maleczek sowie Studienleiter Stephan Höpfinger (v.l.n.r.).
Es diskutierten die Professoren Johannes Brachtendorf, Klaus Herbers und Werner Maleczek sowie Studienleiter Stephan Höpfinger (v.l.n.r.).

Die große theologische und historische Bedeutung des Vierten Laterankonzils vom November 1215 legte ein Symposium der Katholischen Akademie Bayern dar. Bei der Veranstaltung mit dem Titel "Primat des Papstes, Reform der Kirche, Rede von Gott" am 24. November 2015 gingen Experten zum einen auf die wichtigsten der damals verabschiedeten 71 Dekrete des Konzils ein, die zum Teil bis heute noch gültig sind. Es sind dies Beschlüsse über dogmatische und pastorale Fragen, über den Klerus, aber auch zentrale Aussagen zur systematischen Theologie. Und auch die politischen Implikationen der Kirchenversammlung, einberufen von Papst Innozenz III., wurden ausführlich erläutert, gilt das Vierte Laterankonzil und das Pontifikat dieses Papstes doch als der Kulminationspunkt der geistlichen und weltlichen Autorität der katholischen Kirche.

Als Referenten und Diskutanten wirkten mit: Prof. Dr. Klaus Herbers, Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Erlangen-Nürnberg, Prof. Dr. Werner Maleczek, Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Wien und Prof. Dr. Johannes Brachtendorf, Professor für Philosophische Grundfragen der Theologie an der Universität Tübingen.

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