Gedenken an Zerstörung Dresdens

Musik und Texte zum Jahrestag
Zwei Männer stehen sich gegenüber und sprechen miteinander. Akademiedirektor Dr. Florian Schuller (li.) durfte den Augsburger Bischof Dr. Konrad Zdarsa begrüßen.
Akademiedirektor Dr. Florian Schuller (li.) durfte den Augsburger Bischof Dr. Konrad Zdarsa begrüßen.

Mit Musik und Texten gedachten am 13. Februar 2014 rund 180 Besucher in der Katholischen Akademie Bayern der Zerstörung Dresdens durch Fliegerbomben im Zweiten Weltkrieg - exemplarisch für die Kriegstoten des 20. Jahrhunderts. Unter der Gesamtleitung von Professor Frieder Lang kamen das Oratorium "Historia di Jephte" von Giacomo Carissimi sowie Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Giacomo Puccini, Giuseppe Verdi, Rudolf Mauersberger und Johann Sebastian Bach zur Aufführung. Carissimi (1605-1674) war Kapellmeister des Collegium Germanicum et Hungaricum in Rom und gilt als Schöpfer der Gattung Oratorium. Es sangen Mitglieder des Solisten-Vokal-Ensembles der Hochschule für Musik München. Prof. Dr. Michael Hartmann spielte an der Orgel, Jihi Hwang und Mayuko Obuchi am Klavier. Die verbindenden Texte unter dem Motto "Tod und Opfer" sprach der evangelische Religionswissenschaftler Prof. Dr. Michael von Brück, der zusammen mit Professor Lang früher im weltberühmten Dresdner Kreuzchor sang.

Unter den Besuchern des Abends war auch der Augsburger Bischof Dr. Konrad Zdarsa, der aus dem Bistum Dresden-Meißen stammt.

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