Fronleichnam 2016

Arcis-Vocalisten singen für 300 Gäste
Der Chor - 30 Männer und Frauen - steht auf der Bühne: die "Arcis-Vocalisten München".
Die "Arcis-Vocalisten München" sangen unter anderem eine Passage aus Carl Orffs "Carmina Burana".

Rund 300 Gäste kamen am Abend des 26. Mai 2016 in die Katholische Akademie, um traditionellerweise den Ausklang des Fronleichnamsfestes zu feiern. Das musikalische Programm bestritten die "Arcis-Vocalisten München" unter der Leitung von Thomas Gropper, Professor an der Münchner Musikhochschule für Gesang, Sprecherziehung und Gesangdidaktik. Die 30 Sängerinnen und Sänger sangen Stücke aus Werken von Joseph Gabriel Rheinberger (1839 bis 1901), Anton Bruckner (1824 bis 1896), Hans Leo Hassler (1564 bis 1612), Johannes Brahms (1833 bis 1897) und Carl Orff (1895 bis 1982).

In einem Vortrag mit dem Titel "Ein Feiertag für die Eucharistie" machte sich Prof. Dr. Hans-Georg Gradl, Direktor des Emil-Frank-Instituts an der Theologischen Fakultät der Universität Trier, neutestamentliche Gedanken zum Fronleichnamsfest. 

Einer der am längsten und intensivsten mit der Katholischen Akademie zusammenarbeitenden Theologen, Prof. Dr. Peter Neuner, Professor em. für Dogmatik und Ökumenische Theologie an der Universität München, wurde an diesem Fronleichnamstag mit dem Freundeszeichen ausgezeichnet. Akademiedirektor Dr. Florian Schuller übereichte Peter Neuner, der seit 1988 den Gesprächskreis "Kirche und Wissenschaft" bei der Katholischen Akademie leitet und in diesem Jahr auch sein 50-jähriges Priesterjubiläum feiert, die Bronzeplakette mit der Abbildung des "Herrgott in der Ruh". In zehn Thesen würdigte der Akademiedirektor Professor Neuner unter anderem als Grenzgänger und Brückenbauer, sowie jemanden, der dicke Bretter bohrt und dennoch nicht eifert.

In seiner kurzen Dankesrede ging Professor Neuner auf seine rund 50-jährige Verbindung zur Akademie ein - seit 1984 ist er Mitglied des Wissenschaftlichen Rates - und dankte dem Haus seinerseits dafür, mit Tagungen und Diskussionen hervorragende Arbeit geleistet zu haben.

Der wunderbar warme Abend erlaubte den Gästen nach dem Ende des offiziellen Programms zum Feiern in den Park der Akademie zu gehen. Dort spielte die "Gloryland Jazz-Band" ihre muntere Musik und gutes Essen, begleitet von einen Glas Wein oder Bier, ließ die Gäste bis tief in die Nacht feiern. Großes Lob spendeten die 300 Menschen der Küche und der Hauswirtschaft der Akademie, deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - wie immer - Garanten für Gastfreundschaft waren. Zehn Prozent des Eintrittspreises gehen an finanziell bedürftige Schülerinnen und Schüler einer christlichen palästinensischen Schule, um den Jungen und Mädchen Bildung und damit Zukunft zu ermöglichen.

Dem großen Engagement vieler Akademiemitarbeiterinnen war es wieder zu verdanken, dass die Tombola - auch eine gute Tradition auf dem Fest - ein großer Erfolg war. Viele Sachspenden von Freunden und Geschäftspartnern der Akademie gaben ein buntes Bild in den Regalen ab. Erfreulich viele Menschen spendeten auch Geld, sodass weitere Tombolapreise dazugekauft werden konnten. In relativ kurzer Zeit waren die Lose verkauft, die Gewinne abgeholt und die Gäste gingen zufrieden nach Hause, nicht bevor - auch das eine Tradition - zum Abschluss des Festes als Serenade gemeinsam "Der Mond ist aufgegangen" gesungen wurde, stimmkräftig angeleitet von Sängerinnen und Sängern der "Arcis-Vocalisten", die bis zum Ende des Festes geblieben waren.

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