Fronleichnam 2015

Freundeszeichen an Daniela Philippi
Eine Frau und ein Mann stehen auf dem Podium - die Frau hält das Freundeszeichen der Akademie in der Hand: Daniela Philippi freut sich über das Freundeszeichen, das ihr von Akademiedirektor Dr. Florian Schuller überreicht wird.
Daniela Philippi freut sich über das Freundeszeichen, das ihr von Akademiedirektor Dr. Florian Schuller überreicht wird.

Rund 350 Gäste waren am Abend des Fronleichnamstages, des 4. Juni 2015, zum traditionellen Festlichen Abend in die Akademie gekommen. Musikalisch gestaltet wurde das Fest bei herrlichem Wetter durch die Capella Cathedralis München unter der Leitung von Domkapellmeisterin Lucia Hilz. Akemi Murakami spielte am Klavier, Christian Hilz wirkte als Bariton-Solist. Die Capella Cathedralis interpretierte dabei Werke von Antonín Dvořák, Oliver Messiaen, Ralph Vaughan Williams und Johannes Brahms. 

Das Freundeszeichen der Akademie wurde dieses Jahr an Daniela Philippi verliehen, der bayerischen Regierungssprecherin. Sie wurde für ihre "persönliche und journalistische Treue zu unserer Arbeit" ausgezeichnet, wie Akademiedirektor Dr. Florian Schuller zur Begründung sagte. Im Gespräch mit Florian Schuller erzählt Daniela Philippi unter anderem, dass sie ursprünglich evangelisch getauft sei, sich aber immer mehr dem Katholischen verbunden fühlte. 2008 sei sie konvertiert, wobei ihr auf diesem langen Weg Abt em. Odilo Lechner von der Münchner Abtei Sankt Bonifaz ein wichtiger geistlicher Begleiter gewesen sei. 

Inhaltlicher Schwerpunkt des Abends war der Vortrag von Andrea Kammhuber mit dem Titel „Chancen und Grenzen von Gottesdienstübertragungen im Fernsehen“. Die Redakteurin für „Kirche und Welt“ des Bayerischen Fernsehens, die seit mehr als 20 Jahren Fernsehgottesdienste und andere kirchliche Ereignisse im Fernsehen in verantwortlicher Position begleitet und kommentiert, sagte, dass keineswegs nur alte und kranke Menschen erreicht würden. Es sei so, dass auch Gläubige bei Gottesdienstübertragungen einschalteten, die sich in ihren Pfarrgemeinden nicht mehr heimisch fühlten.

Noch ein weiterer Programmpunkt drehte sich um die Medien, hier besonders um das Schicksal von Journalisten, die in Ausübung ihres Berufes zu Schaden gekommen sind. Der Münchner Journalist Carl Wilhelm Macke stellte den Verein „Journalisten helfen Journalisten“ vor, der Reporter auf der ganzen Welt sowohl ideell als auch finanziell unterstützt. Bewegend war das kurze Statement des aus seiner Heimat geflüchteten syrischen Journalisten Emad Alkhaldi, in dem dieser von den Verfolgungen von Journalisten und anderen Menschen in vielen Ländern des Nahen Ostens berichtete. Wer helfen möchte, ist eingeladen, auf das Konto 100 275 727 4 bei der Stadtsparkasse München (IBAN DE91 7015 0000 1002 7572 74), zu spenden. Nähere Informationen findet man auf der Homepage des Vereins unter www.journalistenhelfen.org im Internet.

Eine Bilderstrecke mit Impressionen des Festlichen Abends finden Sie in unserer Mediathek.

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