Freisinger Bischofskonferenz

Frühjahrsvollversammlung in der Akademie
Bei der Pressekonferenz in der Bibliothek: Kardinal Reinhard Marx (Mi.) mit Domkapitular Dr. Lorenz Wolf, dem Leiter des Katholischen Büros Bayern (li.), und Bernhard Kellner, dem Pressesprecher des erzbischöflichen Ordinariats.
Bei der Pressekonferenz: Kardinal Reinhard Marx (Mi.) mit Domkapitular Dr. Lorenz Wolf, dem Leiter des Katholischen Büros Bayern (li.), und Bernhard Kellner, dem Pressesprecher des erzbischöflichen Ordinariats.

Von 3. bis 5. März 2015 tagte die Frühjahrsvollversammlung der Freisinger Bischofskonferenz in der Katholischen Akademie Bayern. Dabei stellten die 16 bayrischen Diözesan- und Weihbischöfe unter anderem die Weichen für die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU). Der Augsburger Weihbischof Anton Losinger wurde zum neuen hauptamtlichen Vorsitzenden des Stiftungsrats der KU gewählt. Ob er auch das Amt des Großkanzlers übernehmen wird, das derzeit noch Kardinal Reinhard Marx innehat, bespreche man derweil noch mit Rom, so der Münchner Erzbischof bei der abschließenden Pressekonferenz am 5. März vor Journalisten aus ganz Bayern. Beschlossen sei indessen schon, dass die bayrischen Bischöfe die Hochschule mit „mehreren Millionen Euro“ fördern werden.
Ein zweites wichtiges Anliegen war den Bischöfen die Lage der Menschen im Kosovo, die nach Kardinal Marx „nicht sicherer, sondern unsicherer“ geworden ist. Nach Meinung der Bischofskonferenz könne das Kosovo daher nicht als sicheres Herkunftsland eingestuft werden. Politik und nicht zuletzt auch die Kirche seien zur Hilfe verpflichtet, damit „sich dieses kleine Land am Rande Europas entwickeln kann.“ Derzeit suche man schon nach weiteren Unterbringungsmöglichkeiten für Flüchtlinge, auch die Errichtung eines neuen Gebäudes erwog Marx.
Außerdem war die Frühjahrsvollversammlung der bayrischen Bischöfe dem Thema „Pflege“ gewidmet. Konkret ging es um die gemeinsam mit der evangelischen Landeskirche geplante Kampagne „Für 100 Prozent liebevolle Pflege“. In ganz Bayern wollen die beiden Kirchen mit einem Pflegetruck auf Probleme in der Pflege aufmerksam machen. Den ersten Halt macht das grüne Kampagnenfahrzeug an diesem Freitag, 13. März, vor der Münchner Michaelskirche in der Fußgängerzone. Danach fährt der Pflegetruck durch mehr als 25 Städte in ganz Bayern, begleitet von Fachkräften aus dem Pflegebereich, die mit Rat und Informationen bereit stehen.

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