Franz Josef Strauß

Zum geistigen Profil
Vier Menschen sitzen auf roten Sesseln: Professor Hans Maier, Dr. Florian Schuller, Professor Horst Möller und Dr. Theo Waigel (v.l.n.r.) debattieren über Franz Josef Strauß.
Professor Hans Maier, Dr. Florian Schuller, Professor Horst Möller und Dr. Theo Waigel (v.l.n.r.) debattieren über Franz Josef Strauß.

Kenntnis- und abwechslungsreich diskutierten am 29. Juni 2015 drei Männer über Franz Josef Strauß, die ihn aus unterschiedlichen Perspektiven sehr gut kannten. Anlässlich der Wiederkehr des 100. Geburtstags des ehemaligen Bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Vorsitzenden veranstaltete die Katholische Akademie Bayern zusammen mit der Hanns-Seidel-Stiftung vor mehr als 400 Gästen die abendliche Diskussionsveranstaltung "Franz Josef Strauß. Zum geistigen Profil eines streitbaren Politikers". Nach einer Einleitung von Akademiedirektor Dr. Florian Schuller, der das lange und teilweise konfliktreiche Verhältnis der Akademie - eigentlich seit ihrer Gründung - zu Franz Josef Strauß beschrieb, diskutierten Hans Maier, Horst Möller und Theo Waigel über den 1988 verstorbenen Vollblutpolitiker. Prof. Dr. Hans Maier war lange Jahre Bayerischer Kultusminister und kannte Strauß aus dem Kabinett, Dr. Theo Waigel war der direkte Nachfolger von Strauß als CSU-Chef und vorher einer seiner engsten Mitarbeiter in der Führung der Partei, während Prof Dr. Horst Möller, ehemaliger Direktor des Instituts für Zeitgeschichte, sich vor allem als Wissenschaftler mit Strauß beschäftigt hat - letztens in Form einer umfangreichen Biographie.

Bei Brot und Wein blieben viele Gäste - darunter viele ehemalige und aktive Politiker - auch noch nach Ende der Diskussion und der Fragerunde in der Akademie, um im Park über ihre Einschätzungen zu einem der wichtigsten Politiker der Bonner Republik zu sprechen.

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