"Fracking"

Umweltschutz vs. Energiesicherheit
Zwei Gesprächspartner sitzen auf dem Podium im Ehrensaal des Deutschen Museums an einem Tisch und diskutieren. Prof. Dr. Fritz H. Frimmel sitzt links vom Tisch, Prof. Dr. Markus Vogt ihm gegenüber.
Prof. Dr. Markus Vogt (re.) diskutierte die schwierigen technischen und ethischen Fragen rund ums Fracking mit Professor Fritz H. Frimmel.

Im vollbesetzten Ehrensaal des Deutschen Museums ging es am 6. Februar 2013 um eine der zurzeit am meisten diskutierten neuen Technologien: "Fracking". Von den einen gelobt als die Sicherung der zukünftigen Energieversorgung, warnen andere vor unkalkulierbaren Schäden für die Umwelt und großen Gesundheitsbelastungen für die Menschen. In der Reihe "Wissenschaft für jedermann", die die Katholische Akademie Bayern in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Museum organisiert, referierte Prof. Dr. Fritz H. Frimmel, Professor am Lehrstuhl für Wasserchemie, Karlsruher Institut für Technologie, über das hydraulische Frakturieren, bei dem vor allem Erdgas - aber auch Erdöl - aus tiefen geologischen Schichten gewonnen werden kann. Seit Hauptaugenmerk bei der Veranstaltung "Fracking. Unkonventionelle Erdgasgewinnung auf dem Prüfstand" legte Professor Frimmel auf die kritische Bewertung der physikalischen, chemischen und toxikologischen Fakten dieser Form der Energiegewinnung.

Prof. Dr. Markus Vogt, Professor für Christliche Sozialethik an der LMU München, führte in die Thematik ein, diskutierte im Anschluss an den Vortrag mit dem Referenten und moderierte die Fragerunde mit dem Publikum.

Die ausführliche Einführung von Markus Vogt können Sie als Audiofile auf unserer Mediathek nachhören.

Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie in der Ausgabe zur debatte 2/2013.

Zurück